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Datenblatt

BGM-Kennzahlen Schweiz 2026: Absenzen, Stress und Kosten in Zahlen

Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 8,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt (Bundesamt für Statistik, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026), und die krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz beliefen sich im Jahr 2022 auf 70,5 Milliarden Franken (Bundesamt für Gesundheit, Referenzjahr 2022, publiziert November 2025). Diese Seite sammelt die Schweizer BGM-Kennzahlen an einem Ort.

Jede Zahl trägt hier ihren Herausgeber, ihr Erhebungsjahr, ihr Publikationsjahr und einen Link auf das Primärdokument. Zahlen, die wir nicht gegen das Primärdokument prüfen konnten, stehen nicht auf dieser Seite, sondern im Abschnitt Methodik mit der Begründung.

Stand: September 2026 · 82 Kennzahlen aus 13 zitierten Quellen · nächste planmässige Aktualisierung: Mai 2027

  • 8,2 TageAbsenztage je Vollzeitstelle, Schweiz 2025BFS, Arbeitsvolumenstatistik, publiziert Mai 2026
  • 70,5 Mrd.CHF krankheitsbedingte Produktionsverluste, Schweiz 2022BAG und ZHAW, publiziert November 2025
  • 21,8 %der Betriebe ab 10 Mitarbeitenden mit systematischem BGM, 2024Gesundheitsförderung Schweiz, Faktenblatt 116, publiziert April 2025

Absenzen in der Schweiz

Die einzige amtliche Schweizer Absenzreihe stammt aus der Arbeitsvolumenstatistik des Bundesamts für Statistik. Sie erscheint jedes Jahr im Mai und weist das Vorjahr aus.

Absenzstunden je Arbeitnehmenden in der Schweiz, 2010,2022 und 2025Stunden pro Jahr0,020,040,060,080,044,3201065,6202258,22025Quelle: Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Erhebungsjahre 2010, 2022 und2025, publiziert Mai 2026.Darstellung: HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, health-prime.ch/bgm-zahlen-schweizAbsenzstunden je Arbeitnehmenden in der Schweiz, 2010, 2022 und 20252010: Absenzstunden je Arbeitnehmenden 44,3; 2022: Absenzstunden je Arbeitnehmenden 65,6; 2025: Absenzstunden je Arbeitnehmenden 58,2. Quelle: Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Erhebungsjahre 2010, 2022 und 2025, publiziert Mai 2026.
Grafik 1 Absenzstunden je Arbeitnehmenden in der Schweiz, 2010, 2022 und 2025. Einheit: Stunden pro Jahr. Dargestellt sind ausschliesslich die drei Jahre, die für diese Seite gegen die BFS-Publikation geprüft wurden. Die vollständige Reihe 2010 bis 2025 liegt beim BFS. Quelle: Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Erhebungsjahre 2010, 2022 und 2025, publiziert Mai 2026. Eigene Darstellung von HEALTH PRIME aus den publizierten Zahlen.
Daten dieser Grafik als Tabelle
Absenzstunden je Arbeitnehmenden in der Schweiz, 2010, 2022 und 2025
JahrAbsenzstunden je Arbeitnehmenden
201044,3
202265,6
202558,2

Daten als CSV

Wie viele Arbeitstage fallen pro Vollzeitstelle und Jahr aus?

8,2 Tage

Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 8,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie viele Absenzstunden fallen je Arbeitnehmenden an?

58,2 Stunden

Je Arbeitnehmenden in der Schweiz fielen im Jahr 2025 durchschnittlich 58,2 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall an.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026. Derselbe Wert als MonAM-Indikator.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie hoch waren die Absenzstunden zu Beginn der Reihe?

44,3 Stunden

Je Arbeitnehmenden in der Schweiz fielen im Jahr 2010 durchschnittlich 44,3 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall an.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2010, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wann erreichten die Absenzstunden ihren Höchststand?

65,6 Stunden

Den höchsten Wert der Schweizer Reihe erreichten die Absenzstunden im Jahr 2022 mit 65,6 Stunden je Arbeitnehmenden.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2022, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie hoch lagen die Absenztage vor der Pandemie?

7,2 Tage

Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2019 durchschnittlich 7,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2019, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie hoch lagen die Absenztage im ersten Pandemiejahr?

8,1 Tage

Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2020 durchschnittlich 8,1 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2020, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie viele Absenzstunden haben vollzeitbeschäftigte Frauen?

76,1 Stunden

Vollzeitbeschäftigte Frauen in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 76,1 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie viele Absenzstunden haben vollzeitbeschäftigte Männer?

64,4 Stunden

Vollzeitbeschäftigte Männer in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 64,4 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie viele Absenzstunden haben teilzeitbeschäftigte Frauen?

45,7 Stunden

Teilzeitbeschäftigte Frauen in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 45,7 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie viele Absenzstunden haben teilzeitbeschäftigte Männer?

41,7 Stunden

Teilzeitbeschäftigte Männer in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 41,7 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

In welchen Branchen sind die Absenzen am tiefsten?

6,0 Tage

Die tiefsten Absenzwerte der Schweiz verzeichneten im Jahr 2025 die Branchen Information und Kommunikation sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit je 6,0 Absenztagen je Vollzeitstelle.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

In welcher Branche sind die Absenzen am höchsten?

10,1 Tage

Den höchsten Absenzwert der Schweiz verzeichnete im Jahr 2025 das Baugewerbe mit 10,1 Absenztagen je Vollzeitstelle.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Welche Berufsgruppe fehlt am seltensten?

5,1 Tage

Führungskräfte in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 5,1 Arbeitstage je Vollzeitstelle und damit weniger als jede andere ausgewiesene Berufsgruppe.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Welche Berufsgruppe fehlt am häufigsten?

12,2 Tage

Bediener von Anlagen und Maschinen in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 12,2 Arbeitstage je Vollzeitstelle und damit mehr als jede andere ausgewiesene Berufsgruppe.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie entwickeln sich die Absenzen in einem einzelnen Kanton?

8,0 Tage

Im Kanton Zürich stiegen die Absenztage je Vollzeitstelle von 6,1 Tagen im Jahr 2010 auf 8,0 Tage im Jahr 2024.

Quelle: Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich, Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert Juni 2025.

Methode: Zürcher Wirtschaftsmonitoring des Amts für Wirtschaft, Auswertung der Absenzen je Vollzeitstelle für den Kanton Zürich.

Absenztage je Vollzeitstelle nach Branche, Schweiz 2025Tage pro Vollzeitstelle und JahrInformation undKommunikation6,0Freiberufl./wissenschaftl./techn.DL6,0Kredit- undVersicherungsgewerbe6,2Verkehr und Lagerei9,8Baugewerbe10,1Quelle: Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Erhebungsjahr 2025, publiziertMai 2026.Darstellung: HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, health-prime.ch/bgm-zahlen-schweizAbsenztage je Vollzeitstelle nach Branche, Schweiz 2025Information und Kommunikation: 6,0; Freiberufl./wissenschaftl./techn. DL: 6,0; Kredit- und Versicherungsgewerbe: 6,2; Verkehr und Lagerei: 9,8; Baugewerbe: 10,1. Quelle: Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Grafik 2 Absenztage je Vollzeitstelle nach Branche, Schweiz 2025. Einheit: Tage pro Vollzeitstelle und Jahr. Ausgewählte Branchen mit den tiefsten und den höchsten Werten des Jahres 2025. Quelle: Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026. Eigene Darstellung von HEALTH PRIME aus den publizierten Zahlen.
Daten dieser Grafik als Tabelle
Absenztage je Vollzeitstelle nach Branche, Schweiz 2025
BrancheAbsenztage je Vollzeitstelle
Information und Kommunikation6,0
Freiberufl./wissenschaftl./techn. DL6,0
Kredit- und Versicherungsgewerbe6,2
Verkehr und Lagerei9,8
Baugewerbe10,1

Daten als CSV

Absenztage je Vollzeitstelle nach Berufsgruppe, Schweiz 2025
BerufsgruppeAbsenztage je Vollzeitstelle
Führungskräfte5,1
Intellektuelle und wissenschaftliche Berufe5,9
Hilfsarbeitskräfte11,8
Bediener von Anlagen und Maschinen12,2

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Was Absenzen kosten

Die erste umfassende Schätzung der krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz stammt aus der vom BAG in Auftrag gegebenen Kostenstudie mit Referenzjahr 2022. Sie trennt Absentismus und Präsentismus.

Krankheitsbedingte Produktionsverluste in der Schweiz nachKomponente, 2022Milliarden CHF pro JahrPräsentismus33,7Absentismus18,0Quelle: Bundesamt für Gesundheit / ZHAW, Universität Luzern und Berner Fachhochschule,Referenzjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.Darstellung: HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, health-prime.ch/bgm-zahlen-schweizKrankheitsbedingte Produktionsverluste in der Schweiz nach Komponente, 2022Präsentismus: 33,7; Absentismus: 18,0. Quelle: Bundesamt für Gesundheit / ZHAW, Universität Luzern und Berner Fachhochschule, Referenzjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.
Grafik 3 Krankheitsbedingte Produktionsverluste in der Schweiz nach Komponente, 2022. Einheit: Milliarden CHF pro Jahr. Die beiden ausgewiesenen Komponenten sind Teil der gesamten krankheitsbedingten Produktionsverluste von 70,5 Mrd. CHF im Jahr 2022. Die Differenz zum Gesamtwert wird hier nicht dargestellt, weil sie in der geprüften Quelle nicht als eigene Grösse ausgewiesen ist. Quelle: Bundesamt für Gesundheit / ZHAW, Universität Luzern und Berner Fachhochschule, Referenzjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026. Eigene Darstellung von HEALTH PRIME aus den publizierten Zahlen.
Daten dieser Grafik als Tabelle
Krankheitsbedingte Produktionsverluste in der Schweiz nach Komponente, 2022
KomponenteProduktionsverluste in Mrd. CHF
Präsentismus33,7
Absentismus18,0

Daten als CSV

Wie hoch sind die krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz?

70,5 Mrd. CHF

Die krankheitsbedingten Produktionsverluste in der Schweiz beliefen sich im Jahr 2022 auf 70,5 Milliarden Franken, rund 9 Prozent des Bruttoinlandprodukts.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Wie viel davon entfällt auf Absenzen?

18,0 Mrd. CHF

Auf Absentismus, also krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz, entfielen in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 18,0 Milliarden Franken.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Wie stark sind die Absentismuskosten gestiegen?

+73,1 Prozent

Die Produktionsverluste durch Absentismus in der Schweiz stiegen zwischen 2012 und 2022 um 7,6 Milliarden Franken oder 73,1 Prozent.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2012 bis 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Wie viel sind die Produktionsverluste pro Kopf?

rund 8’000 CHF

Auf die Wohnbevölkerung umgelegt entsprachen die krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz im Jahr 2022 rund 8’000 Franken pro Kopf.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Was kosten nichtübertragbare Krankheiten die Schweiz insgesamt?

109 Mrd. CHF

Nichtübertragbare Krankheiten kosteten die Schweiz im Jahr 2022 insgesamt 109 Milliarden Franken, rund 14 Prozent des Bruttoinlandprodukts, davon 66 Milliarden Gesundheitskosten und 43 Milliarden Produktionsverluste.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Welche Krankheitsgruppen verursachen die höchsten Produktionsverluste?

je 17 Prozent

Die höchsten Produktionsverluste in der Schweiz verursachten im Jahr 2022 psychische und muskuloskelettale Erkrankungen mit einem Anteil von je 17 Prozent.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Was kostet Übergewicht an Produktionsverlusten?

2,9 Mrd. CHF

Übergewicht und Adipositas verursachten in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 2,9 Milliarden Franken, zusätzlich zu 3,7 Milliarden Franken Gesundheitskosten.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Was kostet Bewegungsmangel an Produktionsverlusten?

849 Mio. CHF

Bewegungsmangel verursachte in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 849 Millionen Franken, zusätzlich zu 1,7 Milliarden Franken Gesundheitskosten.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Was kosten Absenzen einen einzelnen Kanton?

über 2 Mrd. CHF

Im Kanton Zürich verursachen krankheits- und unfallbedingte Absenzen Produktionsverluste von über 2 Milliarden Franken pro Jahr, Stand Erhebungsjahr 2024.

Quelle: Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich, Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert Juni 2025.

Methode: Zürcher Wirtschaftsmonitoring des Amts für Wirtschaft, Hochrechnung der kantonalen Produktionsverluste aus den Absenzdaten.

Wie viele Arbeitsstunden werden in der Schweiz jährlich geleistet?

8,114 Mrd. Stunden

In der Schweiz wurden im Jahr 2025 insgesamt 8,114 Milliarden Arbeitsstunden geleistet.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie lang ist die tatsächliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten?

40 Std. 3 Min.

Vollzeitbeschäftigte in der Schweiz arbeiteten im Jahr 2025 durchschnittlich 40 Stunden und 3 Minuten pro Woche, gegenüber 40 Stunden und 54 Minuten im Jahr 2019.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Wie viele Ferienwochen haben Vollzeitbeschäftigte in der Schweiz?

5,2 Wochen

Vollzeitbeschäftigte in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 5,2 Ferienwochen.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.

Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.

Was kosten Absenzen in Ihrem Betrieb?

Diese Seite nennt bewusst keinen Franken-Betrag pro Absenztag. Die im Markt verbreitete Zahl von 1’100 Franken pro Absenztag wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich zugeschrieben, einmal der SWICA auf Basis von BFS-Daten, einmal dem SECO. Solange sich das nicht am Primärdokument klären lässt, publizieren wir die Zahl nicht.

Der Rechner geht den anderen Weg: Er rechnet mit Ihren eigenen Zahlen, legt die Formel offen und gibt eine Bandbreite statt eines einzelnen Betrags aus. Er verlangt keine E-Mail-Adresse, und keine Eingabe verlässt Ihren Browser.

Hinweis zu den Vorgabewerten: Der Rechner ist mit den Werten der Arbeitsvolumenstatistik des Erhebungsjahrs 2024 vorbelegt, weil auch die Vergleichsbranchen aus dieser Erhebung stammen und Bezugsjahre innerhalb einer Rechnung nicht gemischt werden dürfen. Der aktuellste Gesamtwert ist 8,2 Absenztage je Vollzeitstelle für 2025; Sie können ihn im Feld Absenztage eintragen.

Ihre Zahlen

Alle Felder sind überschreibbar. Die Voreinstellungen sind öffentliche Schweizer Werte mit Jahr und Quelle. Nichts wird gespeichert oder übermittelt: der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser.

Vollzeitäquivalente, nicht Kopfzahl.

AHV/IV/EO, ALV, UVG, FAK und BVG-Arbeitgeberanteil. Je nach Branche, Kanton und Vorsorgeplan üblicherweise 15 bis 22 %.

Krankheits- und unfallbedingt. BFS, Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Erhebungsjahr 2024

Annahme, keine Statistik. 220 entspricht 260 Wochentagen abzüglich Ferien und Feiertagen. Im Schweizer Markt kursieren auch 240 und 260; der Wert verändert das Ergebnis erheblich, deshalb steht er hier offen.

Wir listen nur Branchen, für die ein publizierter BFS-Wert vorliegt. Die Auswahl verändert den Vergleich weiter unten wirklich.

Die Formel

Direkte Absenzkosten = Vollzeitstellen × Absenztage je Vollzeitstelle × (Bruttojahreslohn × (1 + Lohnnebenkosten)) ÷ Arbeitstage

250 × 8,5 × (CHF 84’288 × 1,18) ÷ 220 = CHF 960’692

Das ist die geladene Lohnfortzahlung, die auf krankheits- und unfallbedingte Absenzen entfällt. Kein Modell, kein Multiplikator, keine Annahme ausser den fünf Zahlen, die Sie oben sehen und ändern können.

Ergebnis: Ihr Kostenvolumen

CHF 960’692Direkte Absenzkosten pro Jahr, bei 18 % LohnnebenkostenBandbreite bei 15 bis 22 % Lohnnebenkosten: CHF 936’267 bis CHF 993’257
CHF 3’843je Vollzeitstelle und Jahr
CHF 452rechnerische Kosten eines AbsenztagsBandbreite: CHF 441 bis CHF 467
2’125Absenztage im Jahr, gesamt

Vergleich: Gesamtwirtschaft (Durchschnitt) liegt bei 8,5 Absenztagen je Vollzeitstelle. Ihr Wert von 8,5 Tagen liegt auf diesem Wert. Wir rechnen daraus bewusst kein Einsparpotenzial aus. Ein Branchendurchschnitt ist kein erreichbares Ziel, sondern eine Verteilung.

Szenario 1: Wer trägt welchen Teil? Lohnfortzahlung und Krankentaggeld

Innerhalb der Wartefrist trägt der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung vollständig, danach übernimmt die Krankentaggeldversicherung den vereinbarten Leistungsgrad. Wie sich Ihre Absenztage auf diese beiden Bereiche verteilen, weiss nur Ihre eigene Falldatenbank: viele kurze Fälle liegen ganz innerhalb der Wartefrist, wenige lange Fälle dominieren die Tage. Deshalb ist der Anteil eine Eingabe und keine Vorgabe. Die Prämie selbst ist hier nicht enthalten.

Szenario: davon vom Arbeitgeber getragen CHF 192’138 pro Jahr. Formel: Wartefristtage × Tageskosten + übrige Tage × Tageskosten × (1 − Leistungsgrad).

Szenario 2: indirekte Kosten, wenn Sie einen Multiplikator setzen

Ersatzpersonal, Überstundenzuschläge, Führungszeit, Fehler- und Qualitätskosten, Folgeabsenzen durch Überlastung. Im Schweizer Markt zirkulieren Zuschläge von 100, 150 und 250 Prozent der direkten Kosten, durchwegs als «Erfahrungswert» und ohne Herleitung. Wir setzen deshalb keinen Wert vor. Was Sie hier eingeben, ist Ihre Annahme, nicht unsere, und das Ergebnis heisst konsequent Szenario und nicht Kosten.

Szenario: indirekte Kosten CHF 0, Szenariosumme CHF 960’692 pro Jahr.

Warum Ihr Tageswert nicht wie die Zahlen aus dem Markt aussieht

Ihr Modell ergibt oben rechnerisch CHF 452 pro Absenztag. Im Schweizer Markt kursieren für dieselbe Grösse Werte von rund CHF 300 bis über CHF 1'000. Der Unterschied ist keine Erkenntnis, sondern eine Rechenkonvention: der tiefe Wert ist der reine Lohn, der hohe Wert ist derselbe Lohn multipliziert mit einem nirgends offengelegten Zuschlag für indirekte Kosten. Wer beide Zahlen nebeneinander stellt, ohne den Multiplikator zu nennen, vergleicht nichts.

Was dieser Rechner nicht tut

Dieser Rechner zeigt Ihr Kostenvolumen, nicht Ihr Einsparpotenzial. Wie viel davon durch betriebliche Gesundheitsmassnahmen beeinflussbar ist, lässt sich für ein einzelnes Unternehmen nicht seriös vorhersagen: die beste verfügbare Studienlage ist dazu widersprüchlich. Wir rechnen Ihnen deshalb keine Einsparung vor.

Stress und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Der Job-Stress-Index von Gesundheitsförderung Schweiz misst seit 2014 das Verhältnis von Belastungen und Ressourcen bei Erwerbstätigen in der Schweiz.

Arbeitsbedingter Stress in der Schweiz: kritischer Bereichund emotionale Erschöpfung, 2018 bis 2022Anteil der Erwerbstätigen in Prozent0,010,020,030,040,027,1keine Angabe201829,628,7202028,230,32022Im kritischen Bereich (%)Emotional erschöpft (%)Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index, Erhebungsjahre 2018, 2020 und 2022,publiziert August 2022 (Faktenblatt 72).Darstellung: HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, health-prime.ch/bgm-zahlen-schweizArbeitsbedingter Stress in der Schweiz: kritischer Bereich und emotionale Erschöpfung, 2018 bis 20222018: Im kritischen Bereich (%) 27,1, Emotional erschöpft (%) keine Angabe; 2020: Im kritischen Bereich (%) 29,6, Emotional erschöpft (%) 28,7; 2022: Im kritischen Bereich (%) 28,2, Emotional erschöpft (%) 30,3. Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index, Erhebungsjahre 2018, 2020 und 2022, publiziert August 2022 (Faktenblatt 72).
Grafik 4 Arbeitsbedingter Stress in der Schweiz: kritischer Bereich und emotionale Erschöpfung, 2018 bis 2022. Einheit: Anteil der Erwerbstätigen in Prozent. Für 2018 liegt in der geprüften Publikation kein Wert zur emotionalen Erschöpfung vor. Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index, Erhebungsjahre 2018, 2020 und 2022, publiziert August 2022 (Faktenblatt 72). Eigene Darstellung von HEALTH PRIME aus den publizierten Zahlen.
Daten dieser Grafik als Tabelle
Arbeitsbedingter Stress in der Schweiz: kritischer Bereich und emotionale Erschöpfung, 2018 bis 2022
JahrIm kritischen Bereich (%)Emotional erschöpft (%)
201827,1keine Angabe
202029,628,7
202228,230,3

Daten als CSV

Was ist der Job-Stress-Index und wie hoch ist er?

50,66

Der Job-Stress-Index der Erwerbstätigen in der Schweiz, ein Verhältnismass von Belastungen zu Ressourcen auf einer Skala von 0 bis 100, lag im Jahr 2022 bei 50,66.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022. Derselbe Wert als MonAM-Indikator (gerundet 50,7).

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie viele Erwerbstätige sind bei der Arbeit im kritischen Bereich?

28,2 Prozent

Bei 28,2 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz überwogen im Jahr 2022 die Belastungen bei der Arbeit die verfügbaren Ressourcen; dieser Zustand wird im Job-Stress-Index als kritischer Bereich bezeichnet.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie viele Erwerbstätige fühlen sich emotional erschöpft?

30,3 Prozent

30,3 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlten sich im Jahr 2022 emotional erschöpft, erstmals seit Messbeginn 2014 mehr als 30 Prozent.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022. Derselbe Wert als MonAM-Indikator.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie viel kostet arbeitsbedingter Stress die Schweizer Wirtschaft?

6,5 Mrd. CHF

Das jährliche ökonomische Potenzial einer Reduktion des arbeitsbedingten Stresses in der Schweiz betrug im Jahr 2022 rund 6,5 Milliarden Franken.

Das ökonomische Potenzial ist kein realisierter Kostenbetrag, sondern der rechnerische Betrag, der bei einer Reduktion der Belastungen erschlossen werden könnte.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022. Derselbe Wert als MonAM-Indikator.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Welcher Teil des Potenzials entfällt auf Absentismus?

1,5 Mrd. CHF

Von den 6,5 Milliarden Franken ökonomischem Potenzial des Jahres 2022 entfielen 1,5 Milliarden Franken auf eine Reduktion des Absentismus bei Erwerbstätigen in der Schweiz.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie viel Arbeitszeit geht durch Stress verloren?

14,9 Prozent

Der durchschnittliche stressbedingte Produktivitätsverlust der Erwerbstätigen in der Schweiz betrug im Jahr 2022 14,9 Prozent der Arbeitszeit.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie hoch war der Job-Stress-Index in der Vorerhebung?

50,83

Der Job-Stress-Index der Erwerbstätigen in der Schweiz lag im Jahr 2020 bei 50,83.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2020, publiziert August 2022.

Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2020.

Wie gross war der kritische Bereich im Jahr 2020?

29,6 Prozent

Bei 29,6 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz überwogen im Jahr 2020 die Belastungen bei der Arbeit die verfügbaren Ressourcen.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2020, publiziert August 2022.

Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2020.

Wie hoch war die emotionale Erschöpfung im Jahr 2020?

28,7 Prozent

28,7 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlten sich im Jahr 2020 emotional erschöpft.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2020, publiziert August 2022.

Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2020.

Wie gross war der kritische Bereich im Jahr 2018?

27,1 Prozent

Bei 27,1 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz überwogen im Jahr 2018 die Belastungen bei der Arbeit die verfügbaren Ressourcen.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2018, publiziert August 2022.

Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2018.

Wo begann die Messreihe des Job-Stress-Index?

50,0

Der Job-Stress-Index der Erwerbstätigen in der Schweiz lag im Basisjahr 2014 bei 50,0.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2014, publiziert August 2022.

Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Basiserhebung 2014.

Welche Gruppe ist am stärksten emotional erschöpft?

41,0 Prozent

Von den erwerbstätigen Frauen in der Schweiz im Alter von 16 bis 24 Jahren fühlten sich im Jahr 2022 41,0 Prozent emotional erschöpft.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie hoch ist der Vergleichswert bei jungen Männern?

14,4 Prozent

Von den erwerbstätigen Männern in der Schweiz im Alter von 16 bis 24 Jahren fühlten sich im Jahr 2022 14,4 Prozent emotional erschöpft.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie entwickeln sich IV-Renten aus psychischen Gründen bei jungen Erwachsenen?

fast verdoppelt

Im Kanton Zürich hat sich die Zahl der IV-Renten aus psychischen Gründen bei den 18- bis 24-Jährigen seit 2010 fast verdoppelt, bei den 25- bis 29-Jährigen stieg sie um rund 75 Prozent.

Quelle: Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich, Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025, Erhebungsjahr 2010 bis 2024, publiziert Juni 2025.

Methode: Zürcher Wirtschaftsmonitoring des Amts für Wirtschaft, Auswertung der IV-Renten nach Ursache und Altersgruppe.

Methodenbruch ab der Erhebung 2026

Der Job-Stress-Index wurde zu seinem zehnjährigen Bestehen methodisch überarbeitet. Die für das erste Quartal 2027 angekündigten Werte der Erhebung 2026 sind mit der Reihe 2014 bis 2022 möglicherweise nicht direkt vergleichbar. Diese Seite wird den Bruch ausweisen und nicht glätten.

Präsentismus: die unsichtbaren Kosten

Präsentismus bezeichnet das Arbeiten trotz Krankheit. In der Schweiz ist er ökonomisch die grössere Grösse als Absentismus, und er ist deutlich schlechter dokumentiert.

Wie teuer ist Präsentismus in der Schweiz?

33,7 Mrd. CHF

Auf Präsentismus, also eingeschränkte Leistung bei Anwesenheit trotz Krankheit, entfielen in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 33,7 Milliarden Franken.

Der Wert ist die Präsentismus-Komponente der gesamten krankheitsbedingten Produktionsverluste von 70,5 Milliarden Franken und liegt deutlich über der Absentismus-Komponente von 18,0 Milliarden Franken.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.

Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.

Welcher Teil des Stresspotenzials entfällt auf Präsentismus?

5 Mrd. CHF

Von den 6,5 Milliarden Franken ökonomischem Potenzial einer Stressreduktion in der Schweiz entfielen im Jahr 2022 5 Milliarden Franken auf eine Reduktion des Präsentismus.

Dies ist eine Teilkomponente des ökonomischen Potenzials, nicht eine eigenständige Schätzung der Präsentismuskosten der Schweiz. Die beiden Zahlen werden in der Praxis häufig verwechselt.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.

Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.

Wie verbreitet ist Präsentismus in Schweizer Betrieben?

rund 52 Prozent

Rund 52 Prozent der befragten Mitarbeitenden aus 17 Schweizer Betrieben gaben in den Erhebungswellen 2022 und 2023 an, im Vorjahr trotz Krankheit gearbeitet zu haben.

Quelle: Berner Fachhochschule (BFH), Presenteeism at Work, Erhebungsjahr 2022 und 2023, publiziert 2024.

Methode: Studie Presenteeism at Work der Berner Fachhochschule in Kooperation mit der SWICA, 2’785 Mitarbeitende aus 17 Betrieben in beiden Messwellen, davon 1’456 Personen mit Präsentismus im Vorjahr.

Wie wirksam ist eine E-Learning-Intervention gegen Präsentismus?

Cohen's d = 0,22

Die in der BFH-Studie geprüfte E-Learning-Intervention zeigte in Schweizer Betrieben nur bei vollständiger Teilnahme einen kleinen Effekt von Cohen’s d = 0,22.

Quelle: Berner Fachhochschule (BFH), Presenteeism at Work, Erhebungsjahr 2022 und 2023, publiziert 2024.

Methode: Interventionsstudie der Berner Fachhochschule mit zwei Messwellen; Effektstärke nach Cohen, Werte um 0,2 gelten als kleiner Effekt.

Drei verbreitete Präsentismus-Aussagen, die hier fehlen

«Präsentismus kostet die Schweiz 5 Milliarden Franken» steht nicht auf dieser Seite. Die geprüften 5 Milliarden Franken sind die Präsentismus-Komponente des ökonomischen Potenzials im Job-Stress-Index, nicht eine eigenständige Kostenschätzung. Ebenso fehlen «dreimal mehr unproduktive Stunden als Absentismus» und «zwei Drittel der krankheitsbedingten Unternehmenskosten»: Für beide Multiplikatoren liegt keine Primärquelle vor.

Unfälle und Berufskrankheiten

Die UVG-Statistik der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung ist das Register aller nach UVG versicherten Fälle in der Schweiz.

Nutzungsbedingungen der UVG-Statistik

Die UVG-Statistik erlaubt den Abdruck ausser für kommerzielle Nutzung mit Quellenangabe. health-prime.ch ist eine kommerzielle Website. Diese Seite zitiert deshalb ausschliesslich einzelne Zahlen mit Quellenangabe und Verlinkung und gibt weder Tabellen noch Grafiken der UVG-Statistik wieder.

Wie viele Unfälle werden in der Schweiz jährlich registriert?

rund 915’000

Nach dem Unfallversicherungsgesetz wurden in der Schweiz im Jahr 2024 rund 915’000 Schadenfälle registriert, 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.

Methode: Vollerhebung aller nach UVG versicherten Fälle durch die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG.

Wie viele Berufsunfälle und Berufskrankheiten gibt es pro Jahr?

280’000

In der Schweiz wurden im Jahr 2024 rund 280’000 Berufsunfälle und Berufskrankheiten registriert, 2,0 Prozent weniger als im Vorjahr.

Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.

Methode: Vollerhebung aller nach UVG versicherten Fälle durch die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG.

Wie viele Freizeitunfälle gibt es im Vergleich?

618’000

In der Schweiz wurden im Jahr 2024 rund 618’000 Freizeitunfälle registriert, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Freizeitunfälle sind für Arbeitgebende relevant, weil sie ebenfalls zu Arbeitsausfällen führen.

Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.

Methode: Vollerhebung aller nach UVG versicherten Fälle durch die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG.

Wie viele Betriebe sind nach UVG versichert?

654’825

In der Schweiz waren im Jahr 2023 654’825 Betriebe nach dem Unfallversicherungsgesetz versichert.

Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2023, publiziert 2025.

Methode: Kennzahlentabelle der UVG-Statistik; Bestandesgrössen werden mit einem Jahr Verzögerung zu den Fallzahlen ausgewiesen.

Welchen Anteil haben Erkrankungen des Bewegungsapparates an Berufskrankheiten?

knapp 10 Prozent

Erkrankungen des Bewegungsapparates machten in der Schweiz im Jahr 2024 knapp 10 Prozent der manifesten Berufskrankheiten aus.

Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.

Methode: Auswertung der anerkannten Berufskrankheiten in der UVG-Statistik.

Wie verbreitet ist BGM in der Schweiz?

Das BGM-Monitoring von Gesundheitsförderung Schweiz und der FHNW ist der einzige offizielle Schweizer Verbreitungsbenchmark. Er erscheint alle vier Jahre.

Umsetzungsgrad des betrieblichen Gesundheitsmanagements inSchweizer Betrieben ab 10 Mitarbeitenden, 2024Anteil der Betriebe in Prozentsystematisch21,8mehrheitlich/wiederholt49,1ansatzweise/vereinzelt25,9gar nicht3,2Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Erhebungsjahr 2024, publiziertApril 2025 (Faktenblatt 116).Darstellung: HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, health-prime.ch/bgm-zahlen-schweizUmsetzungsgrad des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Schweizer Betrieben ab 10 Mitarbeitenden, 2024systematisch: 21,8; mehrheitlich/wiederholt: 49,1; ansatzweise/vereinzelt: 25,9; gar nicht: 3,2. Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025 (Faktenblatt 116).
Grafik 5 Umsetzungsgrad des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Schweizer Betrieben ab 10 Mitarbeitenden, 2024. Einheit: Anteil der Betriebe in Prozent. Grundgesamtheit: Betriebe in der Schweiz ab 10 Mitarbeitenden. Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025 (Faktenblatt 116). Eigene Darstellung von HEALTH PRIME aus den publizierten Zahlen.
Daten dieser Grafik als Tabelle
Umsetzungsgrad des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Schweizer Betrieben ab 10 Mitarbeitenden, 2024
UmsetzungsgradAnteil der Betriebe
systematisch21,8
mehrheitlich/wiederholt49,1
ansatzweise/vereinzelt25,9
gar nicht3,2

Daten als CSV

Wie viele Schweizer Betriebe betreiben systematisches BGM?

21,8 Prozent

21,8 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch um.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie viele Betriebe setzen BGM mehrheitlich um?

49,1 Prozent

49,1 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 betriebliches Gesundheitsmanagement mehrheitlich oder wiederholt um.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie viele Betriebe setzen BGM nur ansatzweise um?

25,9 Prozent

25,9 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 betriebliches Gesundheitsmanagement nur ansatzweise oder vereinzelt um.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie viele Betriebe betreiben gar kein BGM?

3,2 Prozent

3,2 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden betrieben im Jahr 2024 überhaupt kein betriebliches Gesundheitsmanagement.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie viele Betriebe sind insgesamt aktiv engagiert?

rund 71 Prozent

Rund 71 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden waren im Jahr 2024 im betrieblichen Gesundheitsmanagement aktiv engagiert, also systematisch oder mehrheitlich umsetzend.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie steht es um BGM in Kleinunternehmen?

16,5 Prozent

Von den Schweizer Kleinunternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 16,5 Prozent betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch um, und 6,8 Prozent betrieben gar keines.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie steht es um BGM in Grossunternehmen?

27,4 Prozent

Von den Schweizer Grossunternehmen ab 250 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 27,4 Prozent betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch um, und nur 0,3 Prozent betrieben gar keines.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Unterscheidet sich BGM nach Sprachregion?

23,0 zu 16,5 Prozent

Systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement war im Jahr 2024 in der Deutschschweiz mit 23,0 Prozent der Betriebe deutlich verbreiteter als in der Westschweiz mit 16,5 Prozent; die italienischsprachige Schweiz lag bei 22,8 Prozent.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Welche BGM-Massnahmen sind am weitesten verbreitet?

88 Prozent

88 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 Massnahmen in den Bereichen Arbeitsgestaltung, Personal- und Organisationsentwicklung mehrheitlich oder systematisch um.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie verbreitet ist Absenz- und Case Management?

70 Prozent

70 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden betrieben im Jahr 2024 Absenz- und Case Management mehrheitlich oder systematisch.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wo sehen Betriebe den grössten Investitionsbedarf?

die Hälfte

Die Hälfte der befragten Schweizer Betriebe nannte im Jahr 2024 die Sensibilisierung zu Stress und psychischer Gesundheit als grössten Investitionsbedarf im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Wie gut sind die Voraussetzungen für BGM in den Betrieben?

rund 77 Prozent

Rund 77 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden wiesen im Jahr 2024 gute bis sehr gute Voraussetzungen für betriebliches Gesundheitsmanagement auf.

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.

Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.

Systematische BGM-Umsetzung nach Betriebsgrösse und Sprachregion, Schweiz 2024, Anteil der Betriebe in Prozent
Gruppesystematischgar nicht
Alle Betriebe ab 10 Mitarbeitenden21,83,2
10 bis 49 Mitarbeitende16,56,8
Ab 50 Mitarbeitenden25,0keine Angabe
Ab 250 Mitarbeitenden27,40,3
Deutschschweiz23,0keine Angabe
Westschweiz16,5keine Angabe
Italienischsprachige Schweiz22,8keine Angabe

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025. "Keine Angabe" bedeutet, dass der Wert in der geprüften Publikation nicht ausgewiesen ist.

Lohnt sich BGM? Was die Evidenz zum ROI sagt

Die Rendite betrieblicher Gesundheitsförderung ist in der Fachliteratur umstritten. Diese Seite publiziert deshalb den Mittelwert nie ohne seine Spannweite und nie ohne die Herkunft der Studien.

Was wir Ihnen nicht versprechen

HEALTH PRIME nennt Ihnen keine Rendite für Ihr Unternehmen. Die vorhandene Evidenz stammt überwiegend aus den USA, ihre Einzelwerte reichen von negativ bis fünfzehnfach, und keine dieser Studien hat Ihren Betrieb untersucht. Wer den Mittelwert ohne die Spannweite zitiert, gibt die Evidenz falsch wieder. Die veraltete Faustformel «ein Franken bringt 2,50 bis 4,80 Franken zurück» stammt aus dem iga.Report 13 von 2008 und steht deshalb nicht auf dieser Seite.

Wie hoch ist der durchschnittliche ROI betrieblicher Gesundheitsförderung?

2,7

Der mittlere Return on Investment betrieblicher Gesundheitsförderung liegt nach der im iga.Report 40 zusammengestellten Evidenz bei 2,7, gestützt auf eine Metaanalyse von 39 internationalen Studien.

Diese Zahl darf nie ohne ihre Spannweite zitiert werden. Die Studienbasis ist überwiegend US-amerikanisch, die fünf europäischen Studien ergeben ein uneinheitliches Bild.

Quelle: Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention, Evidenz 2012 bis 2018, publiziert 2019.

Methode: Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz im iga.Report 40, Kapitel 11.2, auf Basis der Metaanalyse von Baxter, Sanderson, Venn, Blizzard und Palmer (2014); ROI definiert als einfaches Nutzen-Kosten-Verhältnis.

Auf wie vielen Studien beruht die ROI-Evidenz?

39 Studien

Die ROI-Auswertung im iga.Report 40 beruht auf 39 Studien mit 47 einzelnen ROI-Werten, ganz überwiegend aus den USA.

Quelle: Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention, Evidenz 2012 bis 2018, publiziert 2019.

Methode: iga.Report 40, Kapitel 11.2, auf Basis der Metaanalyse von Baxter et al. (2014); der ökonomische Nutzen wurde überwiegend in den USA untersucht.

Was kostet psychische Gesundheit die Arbeitgebenden im Vereinigten Königreich?

51 Mrd. GBP

Psychische Erkrankungen kosten Arbeitgebende im Vereinigten Königreich nach Schätzung von Deloitte UK 51 Milliarden Pfund pro Jahr.

Britische Zahl. Sie ist kein Schweizer Wert und darf nicht als solcher zitiert werden.

Quelle: Deloitte UK, Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe, Erhebungsjahr 2024, publiziert Mai 2024.

Methode: Literaturauswertung von 26 Quellen seit 2011 durch Deloitte UK, vierte Ausgabe der Reihe Mental health and employers.

Welchen Anteil hat Präsentismus an diesen britischen Kosten?

rund 24 Mrd. GBP

Von den 51 Milliarden Pfund jährlicher Kosten für britische Arbeitgebende entfallen nach Deloitte UK rund 24 Milliarden Pfund auf Präsentismus.

Britische Zahl. Sie stützt die Präsentismus-Perspektive, ersetzt aber keinen Schweizer Wert.

Quelle: Deloitte UK, Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe, Erhebungsjahr 2024, publiziert Mai 2024.

Methode: Literaturauswertung von 26 Quellen seit 2011 durch Deloitte UK.

Welche Rendite nennt Deloitte UK für betriebliche Massnahmen?

4,70 zu 1

Deloitte UK beziffert die Rendite betrieblicher Massnahmen zur psychischen Gesundheit im Vereinigten Königreich auf 4,70 Pfund je investiertem Pfund, bei universellen Interventionen auf 6,30 Pfund.

Britische Zahl aus einer Unternehmenspublikation. HEALTH PRIME leitet daraus keine Renditezusage für Schweizer Kundinnen und Kunden ab.

Quelle: Deloitte UK, Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe, Erhebungsjahr 2024, publiziert Mai 2024.

Methode: Literaturauswertung von 26 Quellen seit 2011 durch Deloitte UK.

Die Schweiz im internationalen Vergleich

Internationale Vergleichswerte sind nur brauchbar, wenn Erhebungsinstrument und Land in derselben Aussage stehen. Jede Zahl in diesem Abschnitt trägt ihr Land im Satz.

Anteil der bei der Arbeit engagierten Erwerbstätigen imVergleich, 2025Anteil der Erwerbstätigen in Prozent051015208Schweiz11Deutschland12Europa20WeltweitQuelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.Darstellung: HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, health-prime.ch/bgm-zahlen-schweizAnteil der bei der Arbeit engagierten Erwerbstätigen im Vergleich, 2025Schweiz: Anteil engagierter Erwerbstätiger 8; Deutschland: Anteil engagierter Erwerbstätiger 11; Europa: Anteil engagierter Erwerbstätiger 12; Weltweit: Anteil engagierter Erwerbstätiger 20. Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.
Grafik 6 Anteil der bei der Arbeit engagierten Erwerbstätigen im Vergleich, 2025. Einheit: Anteil der Erwerbstätigen in Prozent. Alle vier Werte stammen aus derselben Erhebung (Gallup World Poll). Der separat publizierte Gallup Engagement Index Deutschland verwendet ein anderes Instrument und ist mit diesen Werten nicht vergleichbar. Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026. Eigene Darstellung von HEALTH PRIME aus den publizierten Zahlen.
Daten dieser Grafik als Tabelle
Anteil der bei der Arbeit engagierten Erwerbstätigen im Vergleich, 2025
RegionAnteil engagierter Erwerbstätiger
Schweiz8
Deutschland11
Europa12
Weltweit20

Daten als CSV

Wie engagiert sind Erwerbstätige in der Schweiz?

8 Prozent

8 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz waren im Jahr 2025 bei der Arbeit engagiert.

Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.

Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.

Wie hoch ist der europäische Vergleichswert?

12 Prozent

12 Prozent der Erwerbstätigen in Europa waren im Jahr 2025 bei der Arbeit engagiert; Europa ist damit die am wenigsten engagierte Weltregion.

Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.

Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.

Wie hoch ist der weltweite Vergleichswert?

20 Prozent

20 Prozent der Erwerbstätigen weltweit waren im Jahr 2025 bei der Arbeit engagiert.

Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.

Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.

Wie viele Erwerbstätige in der Schweiz erleben täglich Stress?

34 Prozent

34 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz berichteten im Jahr 2025 von Stress am Vortag, gegenüber 39 Prozent in Europa und 40 Prozent weltweit.

Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.

Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.

Wie bewerten Erwerbstätige in der Schweiz ihr Leben?

46 Prozent

46 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz bewerteten ihr Leben im Jahr 2025 als thriving, 50 Prozent als struggling und 4 Prozent als suffering.

Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.

Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.

Wie hoch ist die emotionale Bindung an den Arbeitgeber in Deutschland?

10 Prozent

10 Prozent der Beschäftigten in Deutschland hatten im Jahr 2025 eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber, 77 Prozent eine geringe.

Der Engagement Index Deutschland und der Gallup World Poll sind zwei verschiedene Erhebungen. Ihre Werte dürfen nicht miteinander verrechnet oder in derselben Reihe dargestellt werden.

Quelle: Gallup, Engagement Index Deutschland 2025, Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026.

Methode: Gallup Engagement Index Deutschland, 1’700 telefonische Interviews vom 17. November bis 20. Dezember 2025 mit dem Q12-Instrument.

Wie viele Fehltage haben stark gebundene Beschäftigte?

5,7 Tage

Beschäftigte in Deutschland mit hoher emotionaler Bindung an ihren Arbeitgeber hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 5,7 Fehltage.

Quelle: Gallup, Engagement Index Deutschland 2025, Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026.

Methode: Gallup Engagement Index Deutschland, 1’700 telefonische Interviews; Langzeiterkrankte über 90 Tage sind ausgeschlossen.

Wie viele Fehltage haben Beschäftigte ohne Bindung?

9,7 Tage

Beschäftigte in Deutschland ohne emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 9,7 Fehltage; Beschäftigte mit hoher Bindung lagen mit 5,7 Tagen um 41 Prozent darunter.

Der Zusammenhang ist eine Korrelation aus einer Querschnittsbefragung, kein nachgewiesener Kausaleffekt.

Quelle: Gallup, Engagement Index Deutschland 2025, Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026.

Methode: Gallup Engagement Index Deutschland, 1’700 telefonische Interviews; Langzeiterkrankte über 90 Tage sind ausgeschlossen.

Wie viele Arbeitsunfähigkeitstage hat Deutschland?

20,8 Tage

In Deutschland fielen im Jahr 2024 durchschnittlich 20,8 Arbeitsunfähigkeitstage je arbeitnehmender Person an, insgesamt 881,5 Millionen Tage.

Deutsche Arbeitsunfähigkeitstage und Schweizer Absenztage werden unterschiedlich erhoben und sind nicht direkt vergleichbar.

Quelle: BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der Arbeitsunfähigkeit, Erhebungsjahr 2024, publiziert Dezember 2025.

Methode: Auswertung von 32,6 Millionen GKV-Mitgliedsjahren durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Was kosten Arbeitsunfähigkeiten die deutsche Volkswirtschaft?

134 Mrd. EUR

Die Produktionsausfallkosten durch Arbeitsunfähigkeit betrugen in Deutschland im Jahr 2024 rund 134 Milliarden Euro, 3,0 Prozent des Bruttonationaleinkommens.

Quelle: BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der Arbeitsunfähigkeit, Erhebungsjahr 2024, publiziert Dezember 2025.

Methode: Berechnung nach dem Lohnkostenansatz durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin; der Ausfall an Bruttowertschöpfung wird separat mit 227 Milliarden Euro ausgewiesen.

Wie viele Krankenstandstage hat Österreich?

14,7 Tage

In Österreich entfielen im Jahr 2025 durchschnittlich 14,7 Krankenstandstage auf jede unselbständig beschäftigte Person, bei einer Krankenstandsquote von 4,0 Prozent des Arbeitsvolumens.

Die österreichische Krankenstandsquote ist ein Anteil am Arbeitsvolumen und nicht mit dem deutschen Krankenstandsbegriff vergleichbar.

Quelle: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Fehlzeitenreport 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert Juni 2026.

Methode: Auswertung von 54’034’325 Krankenstandstagen bei 3’672’495 Versicherten durch das WIFO im Auftrag von Bundesarbeitskammer, WKÖ und Dachverband der Sozialversicherungsträger.

Zwei Erhebungen, die nicht vermischt werden dürfen

Der Gallup World Poll und der Gallup Engagement Index Deutschland verwenden verschiedene Instrumente und verschiedene Stichproben. Ihre Werte stehen auf dieser Seite nebeneinander, nie in derselben Reihe und nie in derselben Rechnung. Dasselbe gilt für deutsche Arbeitsunfähigkeitstage, österreichische Krankenstandstage und Schweizer Absenztage: Drei Länder, drei Erhebungsverfahren, keine direkte Vergleichbarkeit.

Rechtlicher Rahmen: Pflichten der Arbeitgebenden

Dieser Abschnitt enthält keine Statistik, sondern die vier Bestimmungen, auf die sich Arbeitgeberpflichten im Gesundheitsschutz in der Schweiz stützen, jeweils mit Link auf den Gesetzestext bei Fedlex.

Ausführlich behandelt das Dossier Datenschutz im BGM, was Arbeitgebende über Gesundheitsdaten ihrer Mitarbeitenden erfahren dürfen und was nicht.

Häufige Fragen

Die fünfzehn Fragen, die Schweizer HR-Verantwortliche zu diesen Zahlen am häufigsten stellen. Jede Antwort nennt die Quelle und das Jahr.

Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten 2025 durchschnittlich 8,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt, gemessen als 58,2 Absenzstunden je Arbeitnehmenden (Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026).

Zur Kennzahl mit Quelle und Methode

Quellenverzeichnis: die Schweizer und deutschsprachigen BGM-Datenquellen

Alle 21 Datenquellen dieser Seite, mit Kennzahl, Erhebungsstand, Publikationsrhythmus, Zitiervorschlag und Nutzungsbedingungen. 8 davon sind hier nur verzeichnet: Diese Seite zitiert keine ihrer Zahlen, sie sind aber der nächste Ort, an dem Sie suchen sollten.

Datenquellen zu Absenzen, Stress, Kosten und BGM-Verbreitung im deutschsprachigen Raum, Stand September 2026
QuelleWas sie liefertAktuellster StandRhythmus
Bundesamt für Statistik (BFS)Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), AbsenzenAbsenzstunden und Absenztage wegen Krankheit und Unfall, nach Geschlecht, Beschäftigungsgrad, Branche, Beruf und AlterErhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026jährlich, jeweils im Mai
Gesundheitsförderung SchweizJob-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72Verhältnis von Belastungen und Ressourcen bei der Arbeit, Anteil im kritischen Bereich, emotionale Erschöpfung, Produktivitätsverlust, ökonomisches PotenzialErhebungsjahr 2022, publiziert August 2022periodisch seit 2014; die Ergebnisse der Erhebung 2026 sind für das erste Quartal 2027 angekündigt
Gesundheitsförderung SchweizMonitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116Verbreitung und Umsetzungsgrad von BGM in Schweizer Betrieben, nach Betriebsgrösse, Sprachregion und HandlungsfeldErhebungsjahr 2024, publiziert April 2025alle vier Jahre (2016, 2020, 2024)
Bundesamt für Gesundheit (BAG)Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule)Gesundheitskosten und Produktionsverluste durch Krankheit, aufgeteilt nach Absentismus und Präsentismus, sowie Kosten der Risikofaktoren Übergewicht und BewegungsmangelReferenzjahr 2022, publiziert November 2025unregelmässig; Referenzjahre 2012, 2017 und 2022
Amt für Wirtschaft, Kanton ZürichZürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025Absenztage je Vollzeitstelle im Kanton Zürich, kantonale Produktionsverluste, IV-Neurenten aus psychischen GründenErhebungsjahr 2024, publiziert Juni 2025halbjährlich
Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV)UVG-Statistik 2025Registrierte Unfälle und Berufskrankheiten nach UVG, versicherte Betriebe, Vollbeschäftigte, Lohnsumme, KostenverteilungErhebungsjahr 2024, publiziert 2025jährlich
Berner Fachhochschule (BFH)Presenteeism at WorkVerbreitung von Präsentismus in Schweizer Betrieben, Zusammenhang mit Führungskultur und Burnout-Symptomen, Wirkung einer E-Learning-InterventionErhebungswellen 2022 und 2023, publiziert 2024Projektstudie, keine laufende Reihe
GallupState of the Global Workplace 2026Anteil engagierter Erwerbstätiger, tägliches Stresserleben und Lebensbewertung im LändervergleichErhebungsjahr 2025, publiziert April 2026jährlich, jeweils im April
GallupEngagement Index Deutschland 2025Emotionale Bindung an den Arbeitgeber in Deutschland, Fehltage nach Bindungsgrad, Dauerstress am ArbeitsplatzErhebungsjahr 2025, publiziert März 2026jährlich, jeweils im März
Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und PräventionZusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2012 bis 2018 zu Wirksamkeit und ökonomischem Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung, inklusive ROI-WertenEvidenzstand 2012 bis 2018, publiziert 2019unregelmässig
Deloitte UKMental health and employers: the case for investment, 4. AusgabeKosten psychischer Gesundheit für Arbeitgebende im Vereinigten Königreich und Renditeschätzungen für betriebliche InterventionenBerichtsjahr 2024, publiziert Mai 2024unregelmässig, vierte Ausgabe seit 2017
BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der ArbeitsunfähigkeitArbeitsunfähigkeitstage, Produktionsausfallkosten und Ausfall an Bruttowertschöpfung in Deutschland, nach Diagnosegruppe und WirtschaftszweigBerichtsjahr 2024, publiziert Dezember 2025jährlich, jeweils gegen Jahresende
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)Fehlzeitenreport 2026Krankenstandstage je unselbständig Beschäftigten in Österreich, Krankenstandsquote, Anteil psychischer Erkrankungen, KrankenstandskostenErhebungsjahr 2025, publiziert Juni 2026jährlich, jeweils Ende Juni
Bundesamt für Gesundheit und Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)MonAM, Monitoring-System Sucht und nichtübertragbare KrankheitenEinzelindikatoren mit Definition, Zeitreihe, Quelle und eigener Zitierangabe: arbeitsbedingter Stress, emotionale Erschöpfung, ökonomisches Potenzial, krankheits- und unfallbedingte ArbeitsabwesenheitenErhebungsjahre 2022 und 2025, laufend aktualisiertlaufend, je Indikator
Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)Nationaler Gesundheitsbericht 2025: Psychische Gesundheit in der SchweizReferenzwerk zur psychischen Gesundheit in der Schweiz, 12 Kapitelpubliziert September 2025unregelmässig
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)Arbeitsbedingungen und Gesundheit, Auswertung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012, 2017 und 2022Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz: Stresserleben, Zeitdruck, Handlungsspielraum, emotionale ErschöpfungErhebungsjahr 2022, publiziert März 2025alle fünf Jahre, mit der Schweizerischen Gesundheitsbefragung
Techniker Krankenkasse (Deutschland)Gesundheitsreport 2026, Teilband ArbeitsunfähigkeitenKrankenstand und Fehltage je Erwerbsperson in Deutschland, nach DiagnosegruppeErhebungsjahr 2025, publiziert 2026jährlich
DAK-Gesundheit (Deutschland)Gesundheitsreport 2026Krankenstand, Fehltage und Betroffenenquote in Deutschland, nach DiagnosegruppeErhebungsjahr 2025, publiziert Juli 2026jährlich, mit Halbjahreszwischenstand
Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO, Deutschland)Fehlzeiten-Bilanz 2025 und Fehlzeiten-ReportKrankenstand und Arbeitsunfähigkeitstage je Beschäftigten in Deutschland, Langzeiterkrankungen, KrankheitsartenErhebungsjahr 2025, publiziert März 2026jährlich im März, Buchausgabe im November
BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg, Deutschland)Gesundheitsreport 2026, StandardauswertungenKrankenstand und Fehltage je Versicherungsjahr in Deutschland, Anteil psychischer StörungenErhebungsjahr 2025, publiziert April 2026jährlich
BKK Dachverband (Deutschland)BKK Gesundheitsreport 2025Krankenstand und Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland, Falldauer nach DiagnosegruppeErhebungsjahr 2024, publiziert Dezember 2025jährlich, jeweils im Dezember

Zitiervorschläge und Nutzungsbedingungen

  1. Bundesamt für Statistik (BFS)

    Bundesamt für Statistik (2026). Schweizerische Arbeitskräfteerhebung und abgeleitete Statistiken: Arbeitszeit im Jahr 2025. Neuchâtel: BFS.

    Nutzung: Nutzung mit Quellenangabe gemäss den Nutzungsbedingungen des BFS. Diese Seite zitiert Einzelwerte und verlinkt die BFS-Tabelle.

    Dokument: Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen · Themenseite Absenzen

  2. Gesundheitsförderung Schweiz

    Gesundheitsförderung Schweiz (2022). Job-Stress-Index 2022. Monitoring von Kennzahlen zum Stress bei Erwerbstätigen in der Schweiz. Faktenblatt 72. Bern und Lausanne.

    Nutzung: Öffentlich zugängliches Faktenblatt. Zitat mit Reihen- und Nummernangabe; Grafiken werden nicht übernommen.

    Dokument: Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72 · Themenseite Job-Stress-Index

  3. Gesundheitsförderung Schweiz

    Gesundheitsförderung Schweiz (2025). Wie verbreitet ist betriebliches Gesundheitsmanagement in der Schweiz? Monitoring-Ergebnisse 2024. Faktenblatt 116. Bern und Lausanne.

    Nutzung: Öffentlich zugängliches Faktenblatt. Zitat mit Reihen- und Nummernangabe; Grafiken werden nicht übernommen.

    Dokument: Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116 · Projektseite FHNW

  4. Bundesamt für Gesundheit (BAG)

    Bundesamt für Gesundheit (Hrsg.) / ZHAW School of Management and Law, Universität Luzern & Berner Fachhochschule (2025). Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten sowie Kosten der Risikofaktoren Übergewicht/Adipositas und Bewegungsmangel in der Schweiz. Referenzjahre 2012, 2017, 2022. Bern: BAG.

    Nutzung: Bundespublikation, Nutzung mit Quellenangabe.

    Dokument: Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule) · Fachblog der ZHAW-Autorenschaft zur Aufteilung Präsentismus/Absentismus

  5. Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich

    Amt für Wirtschaft Kanton Zürich (2025). Zürcher Wirtschaftsmonitoring Juni 2025. Zürich.

    Nutzung: Kantonale Publikation, Nutzung mit Quellenangabe.

    Dokument: Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025 · Medienmitteilung des Kantons Zürich

  6. Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV)

    Koordinationsgruppe für die Statistik der Unfallversicherung UVG (Hrsg.) (2025). UVG-Statistik 2025. Luzern: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV). ISSN 1424-5132.

    Nutzung: Die Publikation erlaubt den Abdruck ausser für kommerzielle Nutzung mit Quellenangabe. Diese Seite zitiert deshalb ausschliesslich einzelne Zahlen mit Quellenangabe und gibt weder Tabellen noch Grafiken der UVG-Statistik wieder.

    Dokument: UVG-Statistik 2025 · Medienmitteilung des Schweizerischen Versicherungsverbands

  7. Berner Fachhochschule (BFH)

    Berner Fachhochschule (2024). Presenteeism at Work. Bern. Fachpublikationen: Golz, C., Gerlach, M. et al. (2024), Journal of Occupational Rehabilitation, und International Archives of Occupational and Environmental Health.

    Nutzung: Hochschulpublikation, Zitat mit Quellenangabe.

    Dokument: Presenteeism at Work

  8. Gallup

    Gallup (2026). State of the Global Workplace: 2026 Report. Switzerland country-level data. Washington D.C.: Gallup.

    Nutzung: Alle Rechte vorbehalten. Diese Seite zitiert einzelne Zahlen mit Quellenangabe und Verlinkung. Gallup-Grafiken werden nicht wiedergegeben; alle Darstellungen hier sind aus den Zahlen neu gezeichnet.

    Dokument: State of the Global Workplace 2026

  9. Gallup

    Gallup (2026). Gallup Engagement Index Deutschland 2025. Berlin: Gallup GmbH.

    Nutzung: Alle Rechte vorbehalten; jede Bezugnahme muss auf das Originaldokument verlinken. Diese Seite verlinkt den Bericht bei jeder zitierten Zahl.

    Dokument: Engagement Index Deutschland 2025 · Berichtsseite Gallup Deutschland

  10. Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)

    Barthelmes, I., Bödeker, W., Sörensen, J., Kleinlercher, K.-M. & Odoy, J. (2019). iga.Report 40. Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention. Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2012 bis 2018. ISSN 1612-1988.

    Nutzung: Frei zugängliches PDF, Zitat mit Reportnummer.

    Dokument: iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention · Berichtsseite iga

  11. Deloitte UK

    Deloitte UK (2024). Mental health and employers: the case for investment. Pandemic and beyond, 4th edition. London: Deloitte.

    Nutzung: Unternehmenspublikation, Zitat mit Quellenangabe.

    Dokument: Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe

  12. BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

    BMAS/BAuA (2025). Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024. Download von www.baua.de/suga

    Nutzung: Die Vervielfältigung und Verbreitung der Zahlen ist ausschliesslich unter Quellenangabe gestattet.

    Dokument: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der Arbeitsunfähigkeit

  13. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)

    Mayrhuber, C. & Bittschi, B. (2026). Fehlzeitenreport 2026. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich. Wien: WIFO.

    Nutzung: Zahlen mit Quellenangabe zitierbar; Tabellen und Grafiken werden nicht übernommen.

    Dokument: Fehlzeitenreport 2026 · Publikationsseite WIFO

  14. Bundesamt für Gesundheit und Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)nur verzeichnet, nicht zitiert

    BAG & Obsan (Jahr). Indikatorname (MonAM-Indikator). https://ind.obsan.admin.ch/

    Nutzung: OPEN-BY-ASK. Diese Seite zitiert und verlinkt Indikatorwerte; Tabellen und Datensätze werden nicht reproduziert.

    Dokument: MonAM, Monitoring-System Sucht und nichtübertragbare Krankheiten

  15. Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)nur verzeichnet, nicht zitiert

    Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (2025). Psychische Gesundheit in der Schweiz. Nationaler Gesundheitsbericht 2025 (Obsan Bericht 08/2025). Neuchâtel: Obsan.

    Nutzung: Bundesnahe Publikation, Zitat mit Quellenangabe.

    Dokument: Nationaler Gesundheitsbericht 2025: Psychische Gesundheit in der Schweiz · Berichtsportal

  16. Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)nur verzeichnet, nicht zitiert

    Staatssekretariat für Wirtschaft (2025). Ausgewählte Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung: Arbeitsbedingungen und Gesundheit in den Jahren 2012, 2017 und 2022. Bern: SECO.

    Nutzung: Bundespublikation, Nutzung mit Quellenangabe.

    Dokument: Arbeitsbedingungen und Gesundheit, Auswertung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012, 2017 und 2022

  17. Techniker Krankenkasse (Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert

    Grobe, T. & Bessel, S. (2026). Gesundheitsreport 2026: Arbeitsunfähigkeiten. Hamburg: Techniker Krankenkasse.

    Nutzung: Alle Rechte vorbehalten; Nachdruck nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung.

    Dokument: Gesundheitsreport 2026, Teilband Arbeitsunfähigkeiten

  18. DAK-Gesundheit (Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert

    Nürnberg, V. & Storm, A. (Hrsg.) (2026). Gesundheitsreport 2026. Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Heidelberg: medhochzwei.

    Nutzung: Text- und Data-Mining ausdrücklich untersagt; Zahlen mit Quellenangabe zitierbar.

    Dokument: Gesundheitsreport 2026

  19. Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO, Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert

    Wissenschaftliches Institut der AOK (2026). Fehlzeiten-Bilanz 2025. Berlin: WIdO.

    Nutzung: Pressemitteilungen und Pressetabellen frei; Buchausgabe kostenpflichtig.

    Dokument: Fehlzeiten-Bilanz 2025 und Fehlzeiten-Report

  20. BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg, Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert

    Grobe, T. G. (2026). Gesundheitsreport 2026. Fokus: Standardauswertungen zu Arbeitsunfähigkeiten im Jahr 2025. Berlin: bifg. DOI 10.30433/gesundheit.2026.01.

    Nutzung: CC BY-ND 4.0, die freizügigste Lizenz unter den deutschen Kassenreports.

    Dokument: Gesundheitsreport 2026, Standardauswertungen

  21. BKK Dachverband (Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert

    Klemm, A.-K. & Meyer, B. (Hrsg.) (2025). Vielfalt und gesunde Arbeit. BKK Gesundheitsreport 2025. 49. Ausgabe. Berlin: MWV.

    Nutzung: Das Statistikportal erlaubt nur nicht-kommerzielle Nutzung.

    Dokument: BKK Gesundheitsreport 2025

Methodik und Aktualisierung

Wie diese Seite gebaut ist, was sie bewusst nicht publiziert, und wann sie aktualisiert wird.

Die Publikationsregel

Keine Zahl erscheint auf dieser Seite ohne alle vier Angaben: einen benannten Herausgeber, das Jahr, auf das sich die Daten beziehen, das Jahr der Publikation und einen Link auf das Primärdokument. Fehlt eine der vier Angaben, erscheint die Zahl nicht. Erhebungsjahr und Publikationsjahr fallen in der Schweizer Statistik regelmässig auseinander; sie zu verwechseln ist der häufigste Zitierfehler in diesem Feld, deshalb stehen hier immer beide.

Alle Werte sind aus den verlinkten Primärpublikationen übernommen. HEALTH PRIME führt für diese Seite keine eigenen Erhebungen durch und veröffentlicht hier keine Auswertung aus eigenen Screenings. Die Grafiken sind aus den publizierten Zahlen neu gezeichnet; es wird keine Grafik einer Quelle wiedergegeben.

Die Anker dieser Seite sind dauerhaft. Eine einmal publizierte Kennzahl behält ihre Adresse, damit ein Link auf #absenztage-2025 auch in Jahren noch auf dieselbe Aussage zeigt.

Was diese Seite nicht publiziert

Die folgenden Zahlen und Aussagen kursieren im deutschsprachigen BGM-Umfeld, stehen hier aber nicht, weil sie sich nicht gegen ein Primärdokument prüfen liessen oder weil sie eine geprüfte Zahl falsch wiedergeben.

CHF 1’100 Kosten pro Absenztag und Person
Die Zuschreibung widerspricht sich: einmal SWICA auf Basis von BFS-Daten, einmal SECO. Solange das Primärdokument nicht geprüft ist, publizieren wir die Zahl nicht.
Präsentismus kostet die Schweiz 5 Milliarden Franken
Die geprüften 5 Milliarden Franken sind die Präsentismus-Teilkomponente des ökonomischen Potenzials des Job-Stress-Index, nicht eine eigenständige Kostenschätzung. Als eigenständige Aussage wäre die Zahl falsch.
Präsentismus verursacht dreimal mehr unproduktive Stunden als Absentismus
Für diesen Multiplikator liegt keine Primärquelle vor.
Zwei Drittel der krankheitsbedingten Unternehmenskosten entstehen durch Präsentismus
Für diesen Anteil liegt keine Primärquelle vor.
Ein Franken BGM bringt 2,50 bis 4,80 Franken zurück
Die Formel ist eine Verkürzung der Spannweiten aus dem iga.Report 13 von 2008 und damit veraltet. Aktuell ist der iga.Report 40 mit Mittelwert 2,7 und Spannweite -3,3 bis 15,6.
Stress kostet die Schweiz 4 bzw. 10 Milliarden Franken
Die Zahlen stammen aus SECO-Studien von 2000/2003 und 2011. Sie sind als historische Werte korrekt, als aktuelle Aussage jedoch überholt.
Zahlen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022 zu Stress am Arbeitsplatz
Die Werte lagen uns nur über eine Sekundärzusammenfassung vor. Sie werden aufgenommen, sobald sie gegen das SECO-Dokument geprüft sind.
Kennzahlen aus der AXA Mind Health Study
Versicherereigene Studie, in der Schweizer Presse nur sekundär berichtet. Ohne Primärprüfung publizieren wir sie nicht.
Eigene Auswertungen aus HEALTH PRIME Screenings
Auf dieser Seite steht keine einzige Kennzahl aus unseren eigenen Screenings. Aggregierte Auswertungen würden erst publiziert, wenn Methode, Fallzahl und Datenschutzrahmen offengelegt sind.

Aktualisierungsrhythmus

Wann diese Seite überarbeitet wird
AuslöserWas aktualisiert wird
Jährlich im MaiDas BFS publiziert die Arbeitsvolumenstatistik des Vorjahres. Alle Absenzwerte, die Grafiken 1 und 2, die Vorgabewerte des Rechners sowie Stand und Änderungsprotokoll werden aktualisiert.
Erstes Quartal 2027Die Ergebnisse des Job-Stress-Index 2026 erscheinen. Der Index wurde zum zehnjährigen Bestehen methodisch überarbeitet, weshalb die neuen Werte mit der Reihe 2014 bis 2022 möglicherweise nicht direkt vergleichbar sind. Der Bruch wird in der Grafik ausgewiesen und nicht geglättet.
Jährlich im AprilGallup publiziert den State of the Global Workplace. Abschnitt 8 wird aktualisiert.
JährlichDie UVG-Statistik der SSUV erscheint. Abschnitt 5 wird aktualisiert.
Alle vier Jahre, nächste Erhebung um 2028Das BGM-Monitoring von Gesundheitsförderung Schweiz und FHNW erscheint. Abschnitt 6 und Grafik 5 werden aktualisiert.
Alle fünf Jahre, nächste Erhebung 2027Die Schweizerische Gesundheitsbefragung wird erhoben; die SECO-Auswertung zu Arbeitsbedingungen folgt rund zwei Jahre später.
AnlassbezogenNeue Auflagen der BAG-Kostenstudie, des Obsan-Gesundheitsberichts und der DACH-Quellen werden geprüft und, falls einschlägig, eingearbeitet.

Korrekturen

Wenn Sie auf dieser Seite eine falsch wiedergegebene Zahl finden, schreiben Sie an info@health-prime.ch. Korrekturen werden mit Datum im Änderungsprotokoll festgehalten.

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Zitiervorschlag (Text)

HEALTH PRIME (2026). BGM-Kennzahlen Schweiz 2026. Health Prime AG, Wollerau. https://health-prime.ch/bgm-zahlen-schweiz (abgerufen am 10.09.2026).

APA

Health Prime AG. (2026). BGM-Kennzahlen Schweiz 2026. https://health-prime.ch/bgm-zahlen-schweiz

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Jede Kennzahl auf dieser Seite hat eine eigene Adresse und einen Knopf «Zitieren». Er kopiert eine vollständige Angabe, die zuerst die Primärquelle nennt und danach diese Seite, zum Beispiel: «Bundesamt für Statistik (2026), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, zitiert nach HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, https://health-prime.ch/bgm-zahlen-schweiz#absenztage-2025». Wer so zitiert, gibt die Primärquelle korrekt an und verlinkt zugleich die Übersicht.

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Health Prime AG
Samstagernstrasse 55
8832 Wollerau, Switzerland
info@health-prime.ch
+41 44 250 28 72

Änderungsprotokoll

Was sich bei jeder Überarbeitung geändert hat, mit Datum. Die jeweils aktuellen Datenstände stehen bei jeder Kennzahl.

  1. 8. September 2026Erste Veröffentlichung mit den Abschnitten 1 bis 8 sowie rechtlichem Rahmen, FAQ, Quellenverzeichnis, Methodik und Zitierhinweisen. Datenstand: BFS-Absenzen 2025, Job-Stress-Index 2022, BAG-Kostenstudie mit Referenzjahr 2022, BGM-Monitoring 2024, UVG-Statistik mit Erhebungsjahr 2024, Gallup 2025.