Datenblatt
BGM-Kennzahlen Schweiz 2026: Absenzen, Stress und Kosten in Zahlen
Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 8,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt (Bundesamt für Statistik, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026), und die krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz beliefen sich im Jahr 2022 auf 70,5 Milliarden Franken (Bundesamt für Gesundheit, Referenzjahr 2022, publiziert November 2025). Diese Seite sammelt die Schweizer BGM-Kennzahlen an einem Ort.
Jede Zahl trägt hier ihren Herausgeber, ihr Erhebungsjahr, ihr Publikationsjahr und einen Link auf das Primärdokument. Zahlen, die wir nicht gegen das Primärdokument prüfen konnten, stehen nicht auf dieser Seite, sondern im Abschnitt Methodik mit der Begründung.
Stand: September 2026 · 82 Kennzahlen aus 13 zitierten Quellen · nächste planmässige Aktualisierung: Mai 2027
- 8,2 TageAbsenztage je Vollzeitstelle, Schweiz 2025BFS, Arbeitsvolumenstatistik, publiziert Mai 2026
- 70,5 Mrd.CHF krankheitsbedingte Produktionsverluste, Schweiz 2022BAG und ZHAW, publiziert November 2025
- 21,8 %der Betriebe ab 10 Mitarbeitenden mit systematischem BGM, 2024Gesundheitsförderung Schweiz, Faktenblatt 116, publiziert April 2025
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Zehn Kennzahlen, jede mit Link auf die vollständige Angabe mit Quelle, Jahr und Methode weiter unten auf dieser Seite.
- 8,2 TageAbsenztage je Vollzeitstelle, SchweizBFS, Erhebungsjahr 2025
- 58,2 StundenAbsenzstunden je Arbeitnehmenden, SchweizBFS, Erhebungsjahr 2025
- 28,2 ProzentErwerbstätige im kritischen Stressbereich, SchweizGesundheitsförderung Schweiz, Erhebungsjahr 2022
- 30,3 ProzentErwerbstätige, die sich emotional erschöpft fühlen, SchweizGesundheitsförderung Schweiz, Erhebungsjahr 2022
- 6,5 Mrd. CHFJährliches Potenzial einer Stressreduktion, SchweizGesundheitsförderung Schweiz, Erhebungsjahr 2022
- 33,7 Mrd. CHFProduktionsverluste durch Präsentismus, SchweizBAG und ZHAW, Erhebungsjahr 2022
- 70,5 Mrd. CHFKrankheitsbedingte Produktionsverluste insgesamt, SchweizBAG und ZHAW, Erhebungsjahr 2022
- 21,8 ProzentBetriebe ab 10 Mitarbeitenden mit systematischem BGM, SchweizGesundheitsförderung Schweiz, Erhebungsjahr 2024
- 8 ProzentErwerbstätige, die bei der Arbeit engagiert sind, SchweizGallup, Erhebungsjahr 2025
- 280’000Berufsunfälle und Berufskrankheiten pro Jahr, SchweizSSUV, UVG-Statistik, Erhebungsjahr 2024
Absenzen in der Schweiz
Die einzige amtliche Schweizer Absenzreihe stammt aus der Arbeitsvolumenstatistik des Bundesamts für Statistik. Sie erscheint jedes Jahr im Mai und weist das Vorjahr aus.
Daten dieser Grafik als Tabelle
| Jahr | Absenzstunden je Arbeitnehmenden |
|---|---|
| 2010 | 44,3 |
| 2022 | 65,6 |
| 2025 | 58,2 |
Wie viele Arbeitstage fallen pro Vollzeitstelle und Jahr aus?
8,2 Tage
Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 8,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie viele Absenzstunden fallen je Arbeitnehmenden an?
58,2 Stunden
Je Arbeitnehmenden in der Schweiz fielen im Jahr 2025 durchschnittlich 58,2 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall an.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026. Derselbe Wert als MonAM-Indikator.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie hoch waren die Absenzstunden zu Beginn der Reihe?
44,3 Stunden
Je Arbeitnehmenden in der Schweiz fielen im Jahr 2010 durchschnittlich 44,3 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall an.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2010, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wann erreichten die Absenzstunden ihren Höchststand?
65,6 Stunden
Den höchsten Wert der Schweizer Reihe erreichten die Absenzstunden im Jahr 2022 mit 65,6 Stunden je Arbeitnehmenden.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2022, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie hoch lagen die Absenztage vor der Pandemie?
7,2 Tage
Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2019 durchschnittlich 7,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2019, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie hoch lagen die Absenztage im ersten Pandemiejahr?
8,1 Tage
Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten im Jahr 2020 durchschnittlich 8,1 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2020, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie viele Absenzstunden haben vollzeitbeschäftigte Frauen?
76,1 Stunden
Vollzeitbeschäftigte Frauen in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 76,1 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie viele Absenzstunden haben vollzeitbeschäftigte Männer?
64,4 Stunden
Vollzeitbeschäftigte Männer in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 64,4 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie viele Absenzstunden haben teilzeitbeschäftigte Frauen?
45,7 Stunden
Teilzeitbeschäftigte Frauen in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 45,7 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie viele Absenzstunden haben teilzeitbeschäftigte Männer?
41,7 Stunden
Teilzeitbeschäftigte Männer in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 41,7 Absenzstunden wegen Krankheit und Unfall.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
In welchen Branchen sind die Absenzen am tiefsten?
6,0 Tage
Die tiefsten Absenzwerte der Schweiz verzeichneten im Jahr 2025 die Branchen Information und Kommunikation sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit je 6,0 Absenztagen je Vollzeitstelle.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
In welcher Branche sind die Absenzen am höchsten?
10,1 Tage
Den höchsten Absenzwert der Schweiz verzeichnete im Jahr 2025 das Baugewerbe mit 10,1 Absenztagen je Vollzeitstelle.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Welche Berufsgruppe fehlt am seltensten?
5,1 Tage
Führungskräfte in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 5,1 Arbeitstage je Vollzeitstelle und damit weniger als jede andere ausgewiesene Berufsgruppe.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Welche Berufsgruppe fehlt am häufigsten?
12,2 Tage
Bediener von Anlagen und Maschinen in der Schweiz fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 12,2 Arbeitstage je Vollzeitstelle und damit mehr als jede andere ausgewiesene Berufsgruppe.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie entwickeln sich die Absenzen in einem einzelnen Kanton?
8,0 Tage
Im Kanton Zürich stiegen die Absenztage je Vollzeitstelle von 6,1 Tagen im Jahr 2010 auf 8,0 Tage im Jahr 2024.
Quelle: Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich, Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert Juni 2025.
Methode: Zürcher Wirtschaftsmonitoring des Amts für Wirtschaft, Auswertung der Absenzen je Vollzeitstelle für den Kanton Zürich.
Daten dieser Grafik als Tabelle
| Branche | Absenztage je Vollzeitstelle |
|---|---|
| Information und Kommunikation | 6,0 |
| Freiberufl./wissenschaftl./techn. DL | 6,0 |
| Kredit- und Versicherungsgewerbe | 6,2 |
| Verkehr und Lagerei | 9,8 |
| Baugewerbe | 10,1 |
| Berufsgruppe | Absenztage je Vollzeitstelle |
|---|---|
| Führungskräfte | 5,1 |
| Intellektuelle und wissenschaftliche Berufe | 5,9 |
| Hilfsarbeitskräfte | 11,8 |
| Bediener von Anlagen und Maschinen | 12,2 |
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Was Absenzen kosten
Die erste umfassende Schätzung der krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz stammt aus der vom BAG in Auftrag gegebenen Kostenstudie mit Referenzjahr 2022. Sie trennt Absentismus und Präsentismus.
Daten dieser Grafik als Tabelle
| Komponente | Produktionsverluste in Mrd. CHF |
|---|---|
| Präsentismus | 33,7 |
| Absentismus | 18,0 |
Wie hoch sind die krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz?
70,5 Mrd. CHF
Die krankheitsbedingten Produktionsverluste in der Schweiz beliefen sich im Jahr 2022 auf 70,5 Milliarden Franken, rund 9 Prozent des Bruttoinlandprodukts.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Wie viel davon entfällt auf Absenzen?
18,0 Mrd. CHF
Auf Absentismus, also krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz, entfielen in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 18,0 Milliarden Franken.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Wie stark sind die Absentismuskosten gestiegen?
+73,1 Prozent
Die Produktionsverluste durch Absentismus in der Schweiz stiegen zwischen 2012 und 2022 um 7,6 Milliarden Franken oder 73,1 Prozent.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2012 bis 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Wie viel sind die Produktionsverluste pro Kopf?
rund 8’000 CHF
Auf die Wohnbevölkerung umgelegt entsprachen die krankheitsbedingten Produktionsverluste der Schweiz im Jahr 2022 rund 8’000 Franken pro Kopf.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Was kosten nichtübertragbare Krankheiten die Schweiz insgesamt?
109 Mrd. CHF
Nichtübertragbare Krankheiten kosteten die Schweiz im Jahr 2022 insgesamt 109 Milliarden Franken, rund 14 Prozent des Bruttoinlandprodukts, davon 66 Milliarden Gesundheitskosten und 43 Milliarden Produktionsverluste.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Welche Krankheitsgruppen verursachen die höchsten Produktionsverluste?
je 17 Prozent
Die höchsten Produktionsverluste in der Schweiz verursachten im Jahr 2022 psychische und muskuloskelettale Erkrankungen mit einem Anteil von je 17 Prozent.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Was kostet Übergewicht an Produktionsverlusten?
2,9 Mrd. CHF
Übergewicht und Adipositas verursachten in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 2,9 Milliarden Franken, zusätzlich zu 3,7 Milliarden Franken Gesundheitskosten.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Was kostet Bewegungsmangel an Produktionsverlusten?
849 Mio. CHF
Bewegungsmangel verursachte in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 849 Millionen Franken, zusätzlich zu 1,7 Milliarden Franken Gesundheitskosten.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Was kosten Absenzen einen einzelnen Kanton?
über 2 Mrd. CHF
Im Kanton Zürich verursachen krankheits- und unfallbedingte Absenzen Produktionsverluste von über 2 Milliarden Franken pro Jahr, Stand Erhebungsjahr 2024.
Quelle: Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich, Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert Juni 2025.
Methode: Zürcher Wirtschaftsmonitoring des Amts für Wirtschaft, Hochrechnung der kantonalen Produktionsverluste aus den Absenzdaten.
Wie viele Arbeitsstunden werden in der Schweiz jährlich geleistet?
8,114 Mrd. Stunden
In der Schweiz wurden im Jahr 2025 insgesamt 8,114 Milliarden Arbeitsstunden geleistet.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie lang ist die tatsächliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten?
40 Std. 3 Min.
Vollzeitbeschäftigte in der Schweiz arbeiteten im Jahr 2025 durchschnittlich 40 Stunden und 3 Minuten pro Woche, gegenüber 40 Stunden und 54 Minuten im Jahr 2019.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Wie viele Ferienwochen haben Vollzeitbeschäftigte in der Schweiz?
5,2 Wochen
Vollzeitbeschäftigte in der Schweiz hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 5,2 Ferienwochen.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026.
Methode: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und Arbeitsvolumenstatistik (AVOL); erfasst werden Absenzen wegen Krankheit und Unfall.
Was kosten Absenzen in Ihrem Betrieb?
Diese Seite nennt bewusst keinen Franken-Betrag pro Absenztag. Die im Markt verbreitete Zahl von 1’100 Franken pro Absenztag wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich zugeschrieben, einmal der SWICA auf Basis von BFS-Daten, einmal dem SECO. Solange sich das nicht am Primärdokument klären lässt, publizieren wir die Zahl nicht.
Der Rechner geht den anderen Weg: Er rechnet mit Ihren eigenen Zahlen, legt die Formel offen und gibt eine Bandbreite statt eines einzelnen Betrags aus. Er verlangt keine E-Mail-Adresse, und keine Eingabe verlässt Ihren Browser.
Hinweis zu den Vorgabewerten: Der Rechner ist mit den Werten der Arbeitsvolumenstatistik des Erhebungsjahrs 2024 vorbelegt, weil auch die Vergleichsbranchen aus dieser Erhebung stammen und Bezugsjahre innerhalb einer Rechnung nicht gemischt werden dürfen. Der aktuellste Gesamtwert ist 8,2 Absenztage je Vollzeitstelle für 2025; Sie können ihn im Feld Absenztage eintragen.
Die Formel
Direkte Absenzkosten = Vollzeitstellen × Absenztage je Vollzeitstelle × (Bruttojahreslohn × (1 + Lohnnebenkosten)) ÷ Arbeitstage
250 × 8,5 × (CHF 84’288 × 1,18) ÷ 220 = CHF 960’692
Das ist die geladene Lohnfortzahlung, die auf krankheits- und unfallbedingte Absenzen entfällt. Kein Modell, kein Multiplikator, keine Annahme ausser den fünf Zahlen, die Sie oben sehen und ändern können.
Ergebnis: Ihr Kostenvolumen
Vergleich: Gesamtwirtschaft (Durchschnitt) liegt bei 8,5 Absenztagen je Vollzeitstelle. Ihr Wert von 8,5 Tagen liegt auf diesem Wert. Wir rechnen daraus bewusst kein Einsparpotenzial aus. Ein Branchendurchschnitt ist kein erreichbares Ziel, sondern eine Verteilung.
Szenario 1: Wer trägt welchen Teil? Lohnfortzahlung und Krankentaggeld
Innerhalb der Wartefrist trägt der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung vollständig, danach übernimmt die Krankentaggeldversicherung den vereinbarten Leistungsgrad. Wie sich Ihre Absenztage auf diese beiden Bereiche verteilen, weiss nur Ihre eigene Falldatenbank: viele kurze Fälle liegen ganz innerhalb der Wartefrist, wenige lange Fälle dominieren die Tage. Deshalb ist der Anteil eine Eingabe und keine Vorgabe. Die Prämie selbst ist hier nicht enthalten.
Szenario: davon vom Arbeitgeber getragen CHF 192’138 pro Jahr. Formel: Wartefristtage × Tageskosten + übrige Tage × Tageskosten × (1 − Leistungsgrad).
Szenario 2: indirekte Kosten, wenn Sie einen Multiplikator setzen
Ersatzpersonal, Überstundenzuschläge, Führungszeit, Fehler- und Qualitätskosten, Folgeabsenzen durch Überlastung. Im Schweizer Markt zirkulieren Zuschläge von 100, 150 und 250 Prozent der direkten Kosten, durchwegs als «Erfahrungswert» und ohne Herleitung. Wir setzen deshalb keinen Wert vor. Was Sie hier eingeben, ist Ihre Annahme, nicht unsere, und das Ergebnis heisst konsequent Szenario und nicht Kosten.
Szenario: indirekte Kosten CHF 0, Szenariosumme CHF 960’692 pro Jahr.
Warum Ihr Tageswert nicht wie die Zahlen aus dem Markt aussieht
Ihr Modell ergibt oben rechnerisch CHF 452 pro Absenztag. Im Schweizer Markt kursieren für dieselbe Grösse Werte von rund CHF 300 bis über CHF 1'000. Der Unterschied ist keine Erkenntnis, sondern eine Rechenkonvention: der tiefe Wert ist der reine Lohn, der hohe Wert ist derselbe Lohn multipliziert mit einem nirgends offengelegten Zuschlag für indirekte Kosten. Wer beide Zahlen nebeneinander stellt, ohne den Multiplikator zu nennen, vergleicht nichts.
Was dieser Rechner nicht tut
Dieser Rechner zeigt Ihr Kostenvolumen, nicht Ihr Einsparpotenzial. Wie viel davon durch betriebliche Gesundheitsmassnahmen beeinflussbar ist, lässt sich für ein einzelnes Unternehmen nicht seriös vorhersagen: die beste verfügbare Studienlage ist dazu widersprüchlich. Wir rechnen Ihnen deshalb keine Einsparung vor.
Stress und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
Der Job-Stress-Index von Gesundheitsförderung Schweiz misst seit 2014 das Verhältnis von Belastungen und Ressourcen bei Erwerbstätigen in der Schweiz.
Daten dieser Grafik als Tabelle
| Jahr | Im kritischen Bereich (%) | Emotional erschöpft (%) |
|---|---|---|
| 2018 | 27,1 | keine Angabe |
| 2020 | 29,6 | 28,7 |
| 2022 | 28,2 | 30,3 |
Was ist der Job-Stress-Index und wie hoch ist er?
50,66
Der Job-Stress-Index der Erwerbstätigen in der Schweiz, ein Verhältnismass von Belastungen zu Ressourcen auf einer Skala von 0 bis 100, lag im Jahr 2022 bei 50,66.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022. Derselbe Wert als MonAM-Indikator (gerundet 50,7).
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie viele Erwerbstätige sind bei der Arbeit im kritischen Bereich?
28,2 Prozent
Bei 28,2 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz überwogen im Jahr 2022 die Belastungen bei der Arbeit die verfügbaren Ressourcen; dieser Zustand wird im Job-Stress-Index als kritischer Bereich bezeichnet.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie viele Erwerbstätige fühlen sich emotional erschöpft?
30,3 Prozent
30,3 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlten sich im Jahr 2022 emotional erschöpft, erstmals seit Messbeginn 2014 mehr als 30 Prozent.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022. Derselbe Wert als MonAM-Indikator.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie viel kostet arbeitsbedingter Stress die Schweizer Wirtschaft?
6,5 Mrd. CHF
Das jährliche ökonomische Potenzial einer Reduktion des arbeitsbedingten Stresses in der Schweiz betrug im Jahr 2022 rund 6,5 Milliarden Franken.
Das ökonomische Potenzial ist kein realisierter Kostenbetrag, sondern der rechnerische Betrag, der bei einer Reduktion der Belastungen erschlossen werden könnte.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022. Derselbe Wert als MonAM-Indikator.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Welcher Teil des Potenzials entfällt auf Absentismus?
1,5 Mrd. CHF
Von den 6,5 Milliarden Franken ökonomischem Potenzial des Jahres 2022 entfielen 1,5 Milliarden Franken auf eine Reduktion des Absentismus bei Erwerbstätigen in der Schweiz.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie viel Arbeitszeit geht durch Stress verloren?
14,9 Prozent
Der durchschnittliche stressbedingte Produktivitätsverlust der Erwerbstätigen in der Schweiz betrug im Jahr 2022 14,9 Prozent der Arbeitszeit.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie hoch war der Job-Stress-Index in der Vorerhebung?
50,83
Der Job-Stress-Index der Erwerbstätigen in der Schweiz lag im Jahr 2020 bei 50,83.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2020, publiziert August 2022.
Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2020.
Wie gross war der kritische Bereich im Jahr 2020?
29,6 Prozent
Bei 29,6 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz überwogen im Jahr 2020 die Belastungen bei der Arbeit die verfügbaren Ressourcen.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2020, publiziert August 2022.
Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2020.
Wie hoch war die emotionale Erschöpfung im Jahr 2020?
28,7 Prozent
28,7 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlten sich im Jahr 2020 emotional erschöpft.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2020, publiziert August 2022.
Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2020.
Wie gross war der kritische Bereich im Jahr 2018?
27,1 Prozent
Bei 27,1 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz überwogen im Jahr 2018 die Belastungen bei der Arbeit die verfügbaren Ressourcen.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2018, publiziert August 2022.
Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Erhebungswelle 2018.
Wo begann die Messreihe des Job-Stress-Index?
50,0
Der Job-Stress-Index der Erwerbstätigen in der Schweiz lag im Basisjahr 2014 bei 50,0.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2014, publiziert August 2022.
Methode: Zeitreihe des Job-Stress-Index im Faktenblatt 72 von Gesundheitsförderung Schweiz; Basiserhebung 2014.
Welche Gruppe ist am stärksten emotional erschöpft?
41,0 Prozent
Von den erwerbstätigen Frauen in der Schweiz im Alter von 16 bis 24 Jahren fühlten sich im Jahr 2022 41,0 Prozent emotional erschöpft.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie hoch ist der Vergleichswert bei jungen Männern?
14,4 Prozent
Von den erwerbstätigen Männern in der Schweiz im Alter von 16 bis 24 Jahren fühlten sich im Jahr 2022 14,4 Prozent emotional erschöpft.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie entwickeln sich IV-Renten aus psychischen Gründen bei jungen Erwachsenen?
fast verdoppelt
Im Kanton Zürich hat sich die Zahl der IV-Renten aus psychischen Gründen bei den 18- bis 24-Jährigen seit 2010 fast verdoppelt, bei den 25- bis 29-Jährigen stieg sie um rund 75 Prozent.
Quelle: Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich, Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025, Erhebungsjahr 2010 bis 2024, publiziert Juni 2025.
Methode: Zürcher Wirtschaftsmonitoring des Amts für Wirtschaft, Auswertung der IV-Renten nach Ursache und Altersgruppe.
Methodenbruch ab der Erhebung 2026
Der Job-Stress-Index wurde zu seinem zehnjährigen Bestehen methodisch überarbeitet. Die für das erste Quartal 2027 angekündigten Werte der Erhebung 2026 sind mit der Reihe 2014 bis 2022 möglicherweise nicht direkt vergleichbar. Diese Seite wird den Bruch ausweisen und nicht glätten.
Präsentismus: die unsichtbaren Kosten
Präsentismus bezeichnet das Arbeiten trotz Krankheit. In der Schweiz ist er ökonomisch die grössere Grösse als Absentismus, und er ist deutlich schlechter dokumentiert.
Wie teuer ist Präsentismus in der Schweiz?
33,7 Mrd. CHF
Auf Präsentismus, also eingeschränkte Leistung bei Anwesenheit trotz Krankheit, entfielen in der Schweiz im Jahr 2022 Produktionsverluste von 33,7 Milliarden Franken.
Der Wert ist die Präsentismus-Komponente der gesamten krankheitsbedingten Produktionsverluste von 70,5 Milliarden Franken und liegt deutlich über der Absentismus-Komponente von 18,0 Milliarden Franken.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule), Erhebungsjahr 2022, publiziert November 2025, Aufschlüsselung Februar 2026.
Methode: Bottom-up-Krankheitskostenrechnung für die Schweiz, Referenzjahre 2012, 2017 und 2022, erstellt von der ZHAW School of Management and Law, der Universität Luzern und der Berner Fachhochschule im Auftrag des BAG.
Welcher Teil des Stresspotenzials entfällt auf Präsentismus?
5 Mrd. CHF
Von den 6,5 Milliarden Franken ökonomischem Potenzial einer Stressreduktion in der Schweiz entfielen im Jahr 2022 5 Milliarden Franken auf eine Reduktion des Präsentismus.
Dies ist eine Teilkomponente des ökonomischen Potenzials, nicht eine eigenständige Schätzung der Präsentismuskosten der Schweiz. Die beiden Zahlen werden in der Praxis häufig verwechselt.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72, Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022.
Methode: Job-Stress-Index 2022, Befragung von 3’022 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren, Feldzeit Februar 2022, Universität Bern und ZHAW im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz.
Wie verbreitet ist Präsentismus in Schweizer Betrieben?
rund 52 Prozent
Rund 52 Prozent der befragten Mitarbeitenden aus 17 Schweizer Betrieben gaben in den Erhebungswellen 2022 und 2023 an, im Vorjahr trotz Krankheit gearbeitet zu haben.
Quelle: Berner Fachhochschule (BFH), Presenteeism at Work, Erhebungsjahr 2022 und 2023, publiziert 2024.
Methode: Studie Presenteeism at Work der Berner Fachhochschule in Kooperation mit der SWICA, 2’785 Mitarbeitende aus 17 Betrieben in beiden Messwellen, davon 1’456 Personen mit Präsentismus im Vorjahr.
Wie wirksam ist eine E-Learning-Intervention gegen Präsentismus?
Cohen's d = 0,22
Die in der BFH-Studie geprüfte E-Learning-Intervention zeigte in Schweizer Betrieben nur bei vollständiger Teilnahme einen kleinen Effekt von Cohen’s d = 0,22.
Quelle: Berner Fachhochschule (BFH), Presenteeism at Work, Erhebungsjahr 2022 und 2023, publiziert 2024.
Methode: Interventionsstudie der Berner Fachhochschule mit zwei Messwellen; Effektstärke nach Cohen, Werte um 0,2 gelten als kleiner Effekt.
Drei verbreitete Präsentismus-Aussagen, die hier fehlen
«Präsentismus kostet die Schweiz 5 Milliarden Franken» steht nicht auf dieser Seite. Die geprüften 5 Milliarden Franken sind die Präsentismus-Komponente des ökonomischen Potenzials im Job-Stress-Index, nicht eine eigenständige Kostenschätzung. Ebenso fehlen «dreimal mehr unproduktive Stunden als Absentismus» und «zwei Drittel der krankheitsbedingten Unternehmenskosten»: Für beide Multiplikatoren liegt keine Primärquelle vor.
Unfälle und Berufskrankheiten
Die UVG-Statistik der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung ist das Register aller nach UVG versicherten Fälle in der Schweiz.
Nutzungsbedingungen der UVG-Statistik
Die UVG-Statistik erlaubt den Abdruck ausser für kommerzielle Nutzung mit Quellenangabe. health-prime.ch ist eine kommerzielle Website. Diese Seite zitiert deshalb ausschliesslich einzelne Zahlen mit Quellenangabe und Verlinkung und gibt weder Tabellen noch Grafiken der UVG-Statistik wieder.
Wie viele Unfälle werden in der Schweiz jährlich registriert?
rund 915’000
Nach dem Unfallversicherungsgesetz wurden in der Schweiz im Jahr 2024 rund 915’000 Schadenfälle registriert, 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.
Methode: Vollerhebung aller nach UVG versicherten Fälle durch die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG.
Wie viele Berufsunfälle und Berufskrankheiten gibt es pro Jahr?
280’000
In der Schweiz wurden im Jahr 2024 rund 280’000 Berufsunfälle und Berufskrankheiten registriert, 2,0 Prozent weniger als im Vorjahr.
Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.
Methode: Vollerhebung aller nach UVG versicherten Fälle durch die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG.
Wie viele Freizeitunfälle gibt es im Vergleich?
618’000
In der Schweiz wurden im Jahr 2024 rund 618’000 Freizeitunfälle registriert, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Freizeitunfälle sind für Arbeitgebende relevant, weil sie ebenfalls zu Arbeitsausfällen führen.
Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.
Methode: Vollerhebung aller nach UVG versicherten Fälle durch die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG.
Wie viele Betriebe sind nach UVG versichert?
654’825
In der Schweiz waren im Jahr 2023 654’825 Betriebe nach dem Unfallversicherungsgesetz versichert.
Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2023, publiziert 2025.
Methode: Kennzahlentabelle der UVG-Statistik; Bestandesgrössen werden mit einem Jahr Verzögerung zu den Fallzahlen ausgewiesen.
Wie hoch ist die versicherte Lohnsumme in der Berufsunfallversicherung?
359,7 Mrd. CHF
Die in der Berufsunfallversicherung der Schweiz versicherte Lohnsumme betrug im Jahr 2023 359,7 Milliarden Franken.
Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2023, publiziert 2025.
Methode: Kennzahlentabelle der UVG-Statistik.
Wie verteilen sich die Kosten der Unfallversicherung?
rund 50 Prozent
In der Schweizer Unfallversicherung verursachte im Jahr 2024 das teuerste 1 Prozent der Fälle beinahe die Hälfte aller Kosten.
Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.
Methode: Kostenanalyse der UVG-Statistik über alle registrierten Fälle.
Welchen Anteil haben Erkrankungen des Bewegungsapparates an Berufskrankheiten?
knapp 10 Prozent
Erkrankungen des Bewegungsapparates machten in der Schweiz im Jahr 2024 knapp 10 Prozent der manifesten Berufskrankheiten aus.
Quelle: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV), UVG-Statistik 2025, Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025.
Methode: Auswertung der anerkannten Berufskrankheiten in der UVG-Statistik.
Wie verbreitet ist BGM in der Schweiz?
Das BGM-Monitoring von Gesundheitsförderung Schweiz und der FHNW ist der einzige offizielle Schweizer Verbreitungsbenchmark. Er erscheint alle vier Jahre.
Daten dieser Grafik als Tabelle
| Umsetzungsgrad | Anteil der Betriebe |
|---|---|
| systematisch | 21,8 |
| mehrheitlich/wiederholt | 49,1 |
| ansatzweise/vereinzelt | 25,9 |
| gar nicht | 3,2 |
Wie viele Schweizer Betriebe betreiben systematisches BGM?
21,8 Prozent
21,8 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch um.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie viele Betriebe setzen BGM mehrheitlich um?
49,1 Prozent
49,1 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 betriebliches Gesundheitsmanagement mehrheitlich oder wiederholt um.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie viele Betriebe setzen BGM nur ansatzweise um?
25,9 Prozent
25,9 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 betriebliches Gesundheitsmanagement nur ansatzweise oder vereinzelt um.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie viele Betriebe betreiben gar kein BGM?
3,2 Prozent
3,2 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden betrieben im Jahr 2024 überhaupt kein betriebliches Gesundheitsmanagement.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie viele Betriebe sind insgesamt aktiv engagiert?
rund 71 Prozent
Rund 71 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden waren im Jahr 2024 im betrieblichen Gesundheitsmanagement aktiv engagiert, also systematisch oder mehrheitlich umsetzend.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie steht es um BGM in Kleinunternehmen?
16,5 Prozent
Von den Schweizer Kleinunternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 16,5 Prozent betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch um, und 6,8 Prozent betrieben gar keines.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie steht es um BGM in Grossunternehmen?
27,4 Prozent
Von den Schweizer Grossunternehmen ab 250 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 27,4 Prozent betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch um, und nur 0,3 Prozent betrieben gar keines.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Unterscheidet sich BGM nach Sprachregion?
23,0 zu 16,5 Prozent
Systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement war im Jahr 2024 in der Deutschschweiz mit 23,0 Prozent der Betriebe deutlich verbreiteter als in der Westschweiz mit 16,5 Prozent; die italienischsprachige Schweiz lag bei 22,8 Prozent.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Welche BGM-Massnahmen sind am weitesten verbreitet?
88 Prozent
88 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten im Jahr 2024 Massnahmen in den Bereichen Arbeitsgestaltung, Personal- und Organisationsentwicklung mehrheitlich oder systematisch um.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie verbreitet ist Absenz- und Case Management?
70 Prozent
70 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden betrieben im Jahr 2024 Absenz- und Case Management mehrheitlich oder systematisch.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wo sehen Betriebe den grössten Investitionsbedarf?
die Hälfte
Die Hälfte der befragten Schweizer Betriebe nannte im Jahr 2024 die Sensibilisierung zu Stress und psychischer Gesundheit als grössten Investitionsbedarf im betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
Wie gut sind die Voraussetzungen für BGM in den Betrieben?
rund 77 Prozent
Rund 77 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden wiesen im Jahr 2024 gute bis sehr gute Voraussetzungen für betriebliches Gesundheitsmanagement auf.
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025.
Methode: Betriebsbefragung Mai bis Juli 2024, 1’159 antwortende Betriebe von 4’446 angeschriebenen (Rücklauf 26 Prozent), Adressbasis Betriebs- und Unternehmensregister des BFS, repräsentativ für Wirtschaftssektor und Sprachregion, durchgeführt von YouGov Schweiz.
| Gruppe | systematisch | gar nicht |
|---|---|---|
| Alle Betriebe ab 10 Mitarbeitenden | 21,8 | 3,2 |
| 10 bis 49 Mitarbeitende | 16,5 | 6,8 |
| Ab 50 Mitarbeitenden | 25,0 | keine Angabe |
| Ab 250 Mitarbeitenden | 27,4 | 0,3 |
| Deutschschweiz | 23,0 | keine Angabe |
| Westschweiz | 16,5 | keine Angabe |
| Italienischsprachige Schweiz | 22,8 | keine Angabe |
Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025. "Keine Angabe" bedeutet, dass der Wert in der geprüften Publikation nicht ausgewiesen ist.
Lohnt sich BGM? Was die Evidenz zum ROI sagt
Die Rendite betrieblicher Gesundheitsförderung ist in der Fachliteratur umstritten. Diese Seite publiziert deshalb den Mittelwert nie ohne seine Spannweite und nie ohne die Herkunft der Studien.
Was wir Ihnen nicht versprechen
HEALTH PRIME nennt Ihnen keine Rendite für Ihr Unternehmen. Die vorhandene Evidenz stammt überwiegend aus den USA, ihre Einzelwerte reichen von negativ bis fünfzehnfach, und keine dieser Studien hat Ihren Betrieb untersucht. Wer den Mittelwert ohne die Spannweite zitiert, gibt die Evidenz falsch wieder. Die veraltete Faustformel «ein Franken bringt 2,50 bis 4,80 Franken zurück» stammt aus dem iga.Report 13 von 2008 und steht deshalb nicht auf dieser Seite.
Wie hoch ist der durchschnittliche ROI betrieblicher Gesundheitsförderung?
2,7
Der mittlere Return on Investment betrieblicher Gesundheitsförderung liegt nach der im iga.Report 40 zusammengestellten Evidenz bei 2,7, gestützt auf eine Metaanalyse von 39 internationalen Studien.
Diese Zahl darf nie ohne ihre Spannweite zitiert werden. Die Studienbasis ist überwiegend US-amerikanisch, die fünf europäischen Studien ergeben ein uneinheitliches Bild.
Quelle: Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention, Evidenz 2012 bis 2018, publiziert 2019.
Methode: Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz im iga.Report 40, Kapitel 11.2, auf Basis der Metaanalyse von Baxter, Sanderson, Venn, Blizzard und Palmer (2014); ROI definiert als einfaches Nutzen-Kosten-Verhältnis.
Wie gross ist die Streuung der ROI-Werte?
-3,3 bis 15,6
Die einzelnen ROI-Werte der im iga.Report 40 ausgewerteten Studien reichen von -3,3 bis 15,6.
Quelle: Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention, Evidenz 2012 bis 2018, publiziert 2019.
Methode: iga.Report 40, Kapitel 11.2; 47 einzelne ROI-Werte aus 39 Studien; der Höchstwert 15,6 stammt aus einem US-Schulbezirk.
Wie viele der ausgewerteten Programme waren wirtschaftlich positiv?
85 Prozent
85 Prozent der im iga.Report 40 ausgewerteten ROI-Werte liegen über 1, ein Wert ist negativ.
Quelle: Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention, Evidenz 2012 bis 2018, publiziert 2019.
Methode: iga.Report 40, Kapitel 11.2; 47 ROI-Werte aus 39 Studien.
Auf wie vielen Studien beruht die ROI-Evidenz?
39 Studien
Die ROI-Auswertung im iga.Report 40 beruht auf 39 Studien mit 47 einzelnen ROI-Werten, ganz überwiegend aus den USA.
Quelle: Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention, Evidenz 2012 bis 2018, publiziert 2019.
Methode: iga.Report 40, Kapitel 11.2, auf Basis der Metaanalyse von Baxter et al. (2014); der ökonomische Nutzen wurde überwiegend in den USA untersucht.
Was kostet psychische Gesundheit die Arbeitgebenden im Vereinigten Königreich?
51 Mrd. GBP
Psychische Erkrankungen kosten Arbeitgebende im Vereinigten Königreich nach Schätzung von Deloitte UK 51 Milliarden Pfund pro Jahr.
Britische Zahl. Sie ist kein Schweizer Wert und darf nicht als solcher zitiert werden.
Quelle: Deloitte UK, Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe, Erhebungsjahr 2024, publiziert Mai 2024.
Methode: Literaturauswertung von 26 Quellen seit 2011 durch Deloitte UK, vierte Ausgabe der Reihe Mental health and employers.
Welchen Anteil hat Präsentismus an diesen britischen Kosten?
rund 24 Mrd. GBP
Von den 51 Milliarden Pfund jährlicher Kosten für britische Arbeitgebende entfallen nach Deloitte UK rund 24 Milliarden Pfund auf Präsentismus.
Britische Zahl. Sie stützt die Präsentismus-Perspektive, ersetzt aber keinen Schweizer Wert.
Quelle: Deloitte UK, Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe, Erhebungsjahr 2024, publiziert Mai 2024.
Methode: Literaturauswertung von 26 Quellen seit 2011 durch Deloitte UK.
Welche Rendite nennt Deloitte UK für betriebliche Massnahmen?
4,70 zu 1
Deloitte UK beziffert die Rendite betrieblicher Massnahmen zur psychischen Gesundheit im Vereinigten Königreich auf 4,70 Pfund je investiertem Pfund, bei universellen Interventionen auf 6,30 Pfund.
Britische Zahl aus einer Unternehmenspublikation. HEALTH PRIME leitet daraus keine Renditezusage für Schweizer Kundinnen und Kunden ab.
Quelle: Deloitte UK, Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe, Erhebungsjahr 2024, publiziert Mai 2024.
Methode: Literaturauswertung von 26 Quellen seit 2011 durch Deloitte UK.
Die Schweiz im internationalen Vergleich
Internationale Vergleichswerte sind nur brauchbar, wenn Erhebungsinstrument und Land in derselben Aussage stehen. Jede Zahl in diesem Abschnitt trägt ihr Land im Satz.
Daten dieser Grafik als Tabelle
| Region | Anteil engagierter Erwerbstätiger |
|---|---|
| Schweiz | 8 |
| Deutschland | 11 |
| Europa | 12 |
| Weltweit | 20 |
Wie engagiert sind Erwerbstätige in der Schweiz?
8 Prozent
8 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz waren im Jahr 2025 bei der Arbeit engagiert.
Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.
Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.
Wie hoch ist der europäische Vergleichswert?
12 Prozent
12 Prozent der Erwerbstätigen in Europa waren im Jahr 2025 bei der Arbeit engagiert; Europa ist damit die am wenigsten engagierte Weltregion.
Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.
Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.
Wie hoch ist der weltweite Vergleichswert?
20 Prozent
20 Prozent der Erwerbstätigen weltweit waren im Jahr 2025 bei der Arbeit engagiert.
Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.
Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.
Wie viele Erwerbstätige in der Schweiz erleben täglich Stress?
34 Prozent
34 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz berichteten im Jahr 2025 von Stress am Vortag, gegenüber 39 Prozent in Europa und 40 Prozent weltweit.
Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.
Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.
Wie bewerten Erwerbstätige in der Schweiz ihr Leben?
46 Prozent
46 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz bewerteten ihr Leben im Jahr 2025 als thriving, 50 Prozent als struggling und 4 Prozent als suffering.
Quelle: Gallup, State of the Global Workplace 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026.
Methode: Gallup World Poll, Erhebung Januar bis Dezember 2025, ausgewiesen als Dreijahresdurchschnitt.
Wie hoch ist die emotionale Bindung an den Arbeitgeber in Deutschland?
10 Prozent
10 Prozent der Beschäftigten in Deutschland hatten im Jahr 2025 eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber, 77 Prozent eine geringe.
Der Engagement Index Deutschland und der Gallup World Poll sind zwei verschiedene Erhebungen. Ihre Werte dürfen nicht miteinander verrechnet oder in derselben Reihe dargestellt werden.
Quelle: Gallup, Engagement Index Deutschland 2025, Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026.
Methode: Gallup Engagement Index Deutschland, 1’700 telefonische Interviews vom 17. November bis 20. Dezember 2025 mit dem Q12-Instrument.
Wie viele Fehltage haben stark gebundene Beschäftigte?
5,7 Tage
Beschäftigte in Deutschland mit hoher emotionaler Bindung an ihren Arbeitgeber hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 5,7 Fehltage.
Quelle: Gallup, Engagement Index Deutschland 2025, Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026.
Methode: Gallup Engagement Index Deutschland, 1’700 telefonische Interviews; Langzeiterkrankte über 90 Tage sind ausgeschlossen.
Wie viele Fehltage haben Beschäftigte ohne Bindung?
9,7 Tage
Beschäftigte in Deutschland ohne emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber hatten im Jahr 2025 durchschnittlich 9,7 Fehltage; Beschäftigte mit hoher Bindung lagen mit 5,7 Tagen um 41 Prozent darunter.
Der Zusammenhang ist eine Korrelation aus einer Querschnittsbefragung, kein nachgewiesener Kausaleffekt.
Quelle: Gallup, Engagement Index Deutschland 2025, Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026.
Methode: Gallup Engagement Index Deutschland, 1’700 telefonische Interviews; Langzeiterkrankte über 90 Tage sind ausgeschlossen.
Wie viele Arbeitsunfähigkeitstage hat Deutschland?
20,8 Tage
In Deutschland fielen im Jahr 2024 durchschnittlich 20,8 Arbeitsunfähigkeitstage je arbeitnehmender Person an, insgesamt 881,5 Millionen Tage.
Deutsche Arbeitsunfähigkeitstage und Schweizer Absenztage werden unterschiedlich erhoben und sind nicht direkt vergleichbar.
Quelle: BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der Arbeitsunfähigkeit, Erhebungsjahr 2024, publiziert Dezember 2025.
Methode: Auswertung von 32,6 Millionen GKV-Mitgliedsjahren durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
Was kosten Arbeitsunfähigkeiten die deutsche Volkswirtschaft?
134 Mrd. EUR
Die Produktionsausfallkosten durch Arbeitsunfähigkeit betrugen in Deutschland im Jahr 2024 rund 134 Milliarden Euro, 3,0 Prozent des Bruttonationaleinkommens.
Quelle: BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der Arbeitsunfähigkeit, Erhebungsjahr 2024, publiziert Dezember 2025.
Methode: Berechnung nach dem Lohnkostenansatz durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin; der Ausfall an Bruttowertschöpfung wird separat mit 227 Milliarden Euro ausgewiesen.
Wie viele Krankenstandstage hat Österreich?
14,7 Tage
In Österreich entfielen im Jahr 2025 durchschnittlich 14,7 Krankenstandstage auf jede unselbständig beschäftigte Person, bei einer Krankenstandsquote von 4,0 Prozent des Arbeitsvolumens.
Die österreichische Krankenstandsquote ist ein Anteil am Arbeitsvolumen und nicht mit dem deutschen Krankenstandsbegriff vergleichbar.
Quelle: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Fehlzeitenreport 2026, Erhebungsjahr 2025, publiziert Juni 2026.
Methode: Auswertung von 54’034’325 Krankenstandstagen bei 3’672’495 Versicherten durch das WIFO im Auftrag von Bundesarbeitskammer, WKÖ und Dachverband der Sozialversicherungsträger.
Zwei Erhebungen, die nicht vermischt werden dürfen
Der Gallup World Poll und der Gallup Engagement Index Deutschland verwenden verschiedene Instrumente und verschiedene Stichproben. Ihre Werte stehen auf dieser Seite nebeneinander, nie in derselben Reihe und nie in derselben Rechnung. Dasselbe gilt für deutsche Arbeitsunfähigkeitstage, österreichische Krankenstandstage und Schweizer Absenztage: Drei Länder, drei Erhebungsverfahren, keine direkte Vergleichbarkeit.
Rechtlicher Rahmen: Pflichten der Arbeitgebenden
Dieser Abschnitt enthält keine Statistik, sondern die vier Bestimmungen, auf die sich Arbeitgeberpflichten im Gesundheitsschutz in der Schweiz stützen, jeweils mit Link auf den Gesetzestext bei Fedlex.
ArG Art. 6 Gesundheitsschutz nach Arbeitsgesetz
Das Arbeitsgesetz verpflichtet Arbeitgebende, zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmenden alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind. Die Pflicht bezieht sich auf den Schutz vor arbeitsbedingten Gesundheitsschäden, nicht auf allgemeine Vorsorgeuntersuchungen.
Gesetzestext: ArG Art. 6 auf fedlex.admin.ch
ArGV 3 Art. 2 Konkretisierung in der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz
Die Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz konkretisiert den Gesundheitsschutz und nennt in Artikel 2 ausdrücklich auch die psychische Gesundheit. Eine eigenständige Bestimmung zu psychosozialen Risiken gibt es nicht; die Anknüpfungspunkte sind Art. 2 und Art. 5 zur Gefährdungsermittlung.
Gesetzestext: ArGV 3 Art. 2 auf fedlex.admin.ch
UVG Art. 82 Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten
Nach Artikel 82 Absatz 1 des Unfallversicherungsgesetzes ist der Arbeitgeber verpflichtet, zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen sind. Die Arbeitnehmenden sind dabei einzubeziehen.
Gesetzestext: UVG Art. 82 auf fedlex.admin.ch
OR Art. 328 Fürsorgepflicht im Einzelarbeitsvertrag
Artikel 328 des Obligationenrechts verpflichtet Arbeitgebende, die Persönlichkeit der Arbeitnehmenden zu achten und zu schützen und auf deren Gesundheit gebührend Rücksicht zu nehmen. Der Wortlaut von Absatz 2 entspricht weitgehend ArG Art. 6 und UVG Art. 82. Eine Pflicht zur Durchführung von Screenings ergibt sich daraus nicht.
Gesetzestext: OR Art. 328 auf fedlex.admin.ch
OR Art. 328b in Verbindung mit Art. 362 Die Grenze der Datenbearbeitung durch Arbeitgebende
Arbeitgebende dürfen Daten über Arbeitnehmende nur bearbeiten, soweit sie deren Eignung für das Arbeitsverhältnis betreffen oder zur Durchführung des Arbeitsvertrags erforderlich sind. Artikel 362 des Obligationenrechts erklärt Abreden, die von dieser Bestimmung zuungunsten der Arbeitnehmenden abweichen, als nichtig. Ein Gesundheitsbefund aus einem freiwilligen Screening fällt nicht darunter und darf Arbeitgebenden auch mit Einwilligung nicht individuell zugänglich gemacht werden.
Gesetzestext: OR Art. 328b in Verbindung mit Art. 362 auf fedlex.admin.ch
Ausführlich behandelt das Dossier Datenschutz im BGM, was Arbeitgebende über Gesundheitsdaten ihrer Mitarbeitenden erfahren dürfen und was nicht.
Häufige Fragen
Die fünfzehn Fragen, die Schweizer HR-Verantwortliche zu diesen Zahlen am häufigsten stellen. Jede Antwort nennt die Quelle und das Jahr.
Vollzeitarbeitnehmende in der Schweiz fehlten 2025 durchschnittlich 8,2 Arbeitstage krankheits- oder unfallbedingt, gemessen als 58,2 Absenzstunden je Arbeitnehmenden (Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026).
Die Absenzstunden je Arbeitnehmenden stiegen in der Schweiz von 44,3 Stunden im Jahr 2010 auf 58,2 Stunden im Jahr 2025, mit einem Höchststand von 65,6 Stunden im Jahr 2022 (Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik, publiziert Mai 2026).
Am höchsten lagen die Absenzen 2025 im Baugewerbe mit 10,1 Tagen je Vollzeitstelle, am tiefsten in Information und Kommunikation sowie bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit je 6,0 Tagen (Bundesamt für Statistik, Arbeitsvolumenstatistik, Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026).
Diese Seite publiziert bewusst keinen Franken-Wert pro Absenztag, weil die verbreitete Zahl von 1’100 Franken pro Absenztag in unterschiedlichen Quellen unterschiedlich zugeschrieben wird und wir sie nicht gegen ein Primärdokument prüfen konnten. Der Absenzkosten-Rechner auf dieser Seite berechnet den Wert stattdessen offengelegt aus Ihren eigenen Angaben.
Das jährliche ökonomische Potenzial einer Reduktion des arbeitsbedingten Stresses in der Schweiz betrug 2022 rund 6,5 Milliarden Franken, davon 5 Milliarden auf der Präsentismus- und 1,5 Milliarden auf der Absentismusseite (Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, publiziert August 2022).
Bei 28,2 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz überwogen 2022 die Belastungen bei der Arbeit die verfügbaren Ressourcen (Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, publiziert August 2022); 34 Prozent berichteten 2025 von Stress am Vortag (Gallup, State of the Global Workplace 2026, publiziert April 2026).
30,3 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlten sich 2022 emotional erschöpft, erstmals seit Messbeginn 2014 mehr als 30 Prozent (Gesundheitsförderung Schweiz, Job-Stress-Index 2022, publiziert August 2022).
Der Job-Stress-Index misst das Verhältnis von Belastungen zu Ressourcen bei der Arbeit auf einer Skala von 0 bis 100 und lag 2022 bei 50,66 (Gesundheitsförderung Schweiz, publiziert August 2022); die Ergebnisse der Erhebung 2026 sind für das erste Quartal 2027 angekündigt.
Präsentismus bezeichnet das Arbeiten trotz Krankheit mit eingeschränkter Leistung und verursachte in der Schweiz 2022 Produktionsverluste von 33,7 Milliarden Franken, gegenüber 18,0 Milliarden Franken durch Absentismus (Bundesamt für Gesundheit / ZHAW, Referenzjahr 2022, publiziert November 2025).
21,8 Prozent der Schweizer Betriebe ab 10 Mitarbeitenden setzten 2024 betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch um, weitere 49,1 Prozent mehrheitlich oder wiederholt (Gesundheitsförderung Schweiz, Faktenblatt 116, Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025).
Der mittlere Return on Investment liegt nach dem iga.Report 40 bei 2,7, bei einer Spannweite der Einzelwerte von -3,3 bis 15,6 und einer überwiegend US-amerikanischen Studienbasis (iga, publiziert 2019). Wer den Mittelwert ohne die Spannweite zitiert, gibt die Evidenz falsch wieder.
8 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz waren 2025 bei der Arbeit engagiert, gegenüber 12 Prozent in Europa und 20 Prozent weltweit (Gallup, State of the Global Workplace 2026, publiziert April 2026).
In der Schweiz wurden 2024 rund 280’000 Berufsunfälle und Berufskrankheiten registriert, bei insgesamt rund 915’000 nach UVG registrierten Schadenfällen (UVG-Statistik 2025 der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG, publiziert 2025).
Arbeitgebende müssen nach ArG Art. 6, UVG Art. 82 und OR Art. 328 alle Massnahmen treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind. Eine gesetzliche Pflicht zu freiwilligen Gesundheitsscreenings besteht nicht.
Die vier tragenden Schweizer Quellen sind die Arbeitsvolumenstatistik des BFS, der Job-Stress-Index von Gesundheitsförderung Schweiz, das BGM-Monitoring im Faktenblatt 116 und die vom BAG in Auftrag gegebene Kostenstudie zu Krankheitskosten und Produktionsverlusten; das Quellenverzeichnis dieser Seite listet sie mit Kennzahl, Jahr, Rhythmus und Zitiervorschlag.
Quellenverzeichnis: die Schweizer und deutschsprachigen BGM-Datenquellen
Alle 21 Datenquellen dieser Seite, mit Kennzahl, Erhebungsstand, Publikationsrhythmus, Zitiervorschlag und Nutzungsbedingungen. 8 davon sind hier nur verzeichnet: Diese Seite zitiert keine ihrer Zahlen, sie sind aber der nächste Ort, an dem Sie suchen sollten.
| Quelle | Was sie liefert | Aktuellster Stand | Rhythmus |
|---|---|---|---|
| Bundesamt für Statistik (BFS)Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen | Absenzstunden und Absenztage wegen Krankheit und Unfall, nach Geschlecht, Beschäftigungsgrad, Branche, Beruf und Alter | Erhebungsjahr 2025, publiziert Mai 2026 | jährlich, jeweils im Mai |
| Gesundheitsförderung SchweizJob-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72 | Verhältnis von Belastungen und Ressourcen bei der Arbeit, Anteil im kritischen Bereich, emotionale Erschöpfung, Produktivitätsverlust, ökonomisches Potenzial | Erhebungsjahr 2022, publiziert August 2022 | periodisch seit 2014; die Ergebnisse der Erhebung 2026 sind für das erste Quartal 2027 angekündigt |
| Gesundheitsförderung SchweizMonitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116 | Verbreitung und Umsetzungsgrad von BGM in Schweizer Betrieben, nach Betriebsgrösse, Sprachregion und Handlungsfeld | Erhebungsjahr 2024, publiziert April 2025 | alle vier Jahre (2016, 2020, 2024) |
| Bundesamt für Gesundheit (BAG)Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule) | Gesundheitskosten und Produktionsverluste durch Krankheit, aufgeteilt nach Absentismus und Präsentismus, sowie Kosten der Risikofaktoren Übergewicht und Bewegungsmangel | Referenzjahr 2022, publiziert November 2025 | unregelmässig; Referenzjahre 2012, 2017 und 2022 |
| Amt für Wirtschaft, Kanton ZürichZürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025 | Absenztage je Vollzeitstelle im Kanton Zürich, kantonale Produktionsverluste, IV-Neurenten aus psychischen Gründen | Erhebungsjahr 2024, publiziert Juni 2025 | halbjährlich |
| Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV)UVG-Statistik 2025 | Registrierte Unfälle und Berufskrankheiten nach UVG, versicherte Betriebe, Vollbeschäftigte, Lohnsumme, Kostenverteilung | Erhebungsjahr 2024, publiziert 2025 | jährlich |
| Berner Fachhochschule (BFH)Presenteeism at Work | Verbreitung von Präsentismus in Schweizer Betrieben, Zusammenhang mit Führungskultur und Burnout-Symptomen, Wirkung einer E-Learning-Intervention | Erhebungswellen 2022 und 2023, publiziert 2024 | Projektstudie, keine laufende Reihe |
| GallupState of the Global Workplace 2026 | Anteil engagierter Erwerbstätiger, tägliches Stresserleben und Lebensbewertung im Ländervergleich | Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026 | jährlich, jeweils im April |
| GallupEngagement Index Deutschland 2025 | Emotionale Bindung an den Arbeitgeber in Deutschland, Fehltage nach Bindungsgrad, Dauerstress am Arbeitsplatz | Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026 | jährlich, jeweils im März |
| Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention | Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2012 bis 2018 zu Wirksamkeit und ökonomischem Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung, inklusive ROI-Werten | Evidenzstand 2012 bis 2018, publiziert 2019 | unregelmässig |
| Deloitte UKMental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe | Kosten psychischer Gesundheit für Arbeitgebende im Vereinigten Königreich und Renditeschätzungen für betriebliche Interventionen | Berichtsjahr 2024, publiziert Mai 2024 | unregelmässig, vierte Ausgabe seit 2017 |
| BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der Arbeitsunfähigkeit | Arbeitsunfähigkeitstage, Produktionsausfallkosten und Ausfall an Bruttowertschöpfung in Deutschland, nach Diagnosegruppe und Wirtschaftszweig | Berichtsjahr 2024, publiziert Dezember 2025 | jährlich, jeweils gegen Jahresende |
| Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)Fehlzeitenreport 2026 | Krankenstandstage je unselbständig Beschäftigten in Österreich, Krankenstandsquote, Anteil psychischer Erkrankungen, Krankenstandskosten | Erhebungsjahr 2025, publiziert Juni 2026 | jährlich, jeweils Ende Juni |
| Bundesamt für Gesundheit und Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)MonAM, Monitoring-System Sucht und nichtübertragbare Krankheiten | Einzelindikatoren mit Definition, Zeitreihe, Quelle und eigener Zitierangabe: arbeitsbedingter Stress, emotionale Erschöpfung, ökonomisches Potenzial, krankheits- und unfallbedingte Arbeitsabwesenheiten | Erhebungsjahre 2022 und 2025, laufend aktualisiert | laufend, je Indikator |
| Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)Nationaler Gesundheitsbericht 2025: Psychische Gesundheit in der Schweiz | Referenzwerk zur psychischen Gesundheit in der Schweiz, 12 Kapitel | publiziert September 2025 | unregelmässig |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)Arbeitsbedingungen und Gesundheit, Auswertung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012, 2017 und 2022 | Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz: Stresserleben, Zeitdruck, Handlungsspielraum, emotionale Erschöpfung | Erhebungsjahr 2022, publiziert März 2025 | alle fünf Jahre, mit der Schweizerischen Gesundheitsbefragung |
| Techniker Krankenkasse (Deutschland)Gesundheitsreport 2026, Teilband Arbeitsunfähigkeiten | Krankenstand und Fehltage je Erwerbsperson in Deutschland, nach Diagnosegruppe | Erhebungsjahr 2025, publiziert 2026 | jährlich |
| DAK-Gesundheit (Deutschland)Gesundheitsreport 2026 | Krankenstand, Fehltage und Betroffenenquote in Deutschland, nach Diagnosegruppe | Erhebungsjahr 2025, publiziert Juli 2026 | jährlich, mit Halbjahreszwischenstand |
| Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO, Deutschland)Fehlzeiten-Bilanz 2025 und Fehlzeiten-Report | Krankenstand und Arbeitsunfähigkeitstage je Beschäftigten in Deutschland, Langzeiterkrankungen, Krankheitsarten | Erhebungsjahr 2025, publiziert März 2026 | jährlich im März, Buchausgabe im November |
| BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg, Deutschland)Gesundheitsreport 2026, Standardauswertungen | Krankenstand und Fehltage je Versicherungsjahr in Deutschland, Anteil psychischer Störungen | Erhebungsjahr 2025, publiziert April 2026 | jährlich |
| BKK Dachverband (Deutschland)BKK Gesundheitsreport 2025 | Krankenstand und Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland, Falldauer nach Diagnosegruppe | Erhebungsjahr 2024, publiziert Dezember 2025 | jährlich, jeweils im Dezember |
Zitiervorschläge und Nutzungsbedingungen
Bundesamt für Statistik (BFS)
Bundesamt für Statistik (2026). Schweizerische Arbeitskräfteerhebung und abgeleitete Statistiken: Arbeitszeit im Jahr 2025. Neuchâtel: BFS.
Nutzung: Nutzung mit Quellenangabe gemäss den Nutzungsbedingungen des BFS. Diese Seite zitiert Einzelwerte und verlinkt die BFS-Tabelle.
Dokument: Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen · Themenseite Absenzen
Gesundheitsförderung Schweiz
Gesundheitsförderung Schweiz (2022). Job-Stress-Index 2022. Monitoring von Kennzahlen zum Stress bei Erwerbstätigen in der Schweiz. Faktenblatt 72. Bern und Lausanne.
Nutzung: Öffentlich zugängliches Faktenblatt. Zitat mit Reihen- und Nummernangabe; Grafiken werden nicht übernommen.
Dokument: Job-Stress-Index 2022, Faktenblatt 72 · Themenseite Job-Stress-Index
Gesundheitsförderung Schweiz
Gesundheitsförderung Schweiz (2025). Wie verbreitet ist betriebliches Gesundheitsmanagement in der Schweiz? Monitoring-Ergebnisse 2024. Faktenblatt 116. Bern und Lausanne.
Nutzung: Öffentlich zugängliches Faktenblatt. Zitat mit Reihen- und Nummernangabe; Grafiken werden nicht übernommen.
Dokument: Monitoring Verbreitung BGM, Faktenblatt 116 · Projektseite FHNW
Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Bundesamt für Gesundheit (Hrsg.) / ZHAW School of Management and Law, Universität Luzern & Berner Fachhochschule (2025). Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten sowie Kosten der Risikofaktoren Übergewicht/Adipositas und Bewegungsmangel in der Schweiz. Referenzjahre 2012, 2017, 2022. Bern: BAG.
Nutzung: Bundespublikation, Nutzung mit Quellenangabe.
Dokument: Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten in der Schweiz (ZHAW, Universität Luzern, Berner Fachhochschule) · Fachblog der ZHAW-Autorenschaft zur Aufteilung Präsentismus/Absentismus
Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich
Amt für Wirtschaft Kanton Zürich (2025). Zürcher Wirtschaftsmonitoring Juni 2025. Zürich.
Nutzung: Kantonale Publikation, Nutzung mit Quellenangabe.
Dokument: Zürcher Wirtschaftsmonitoring, Juni 2025 · Medienmitteilung des Kantons Zürich
Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV)
Koordinationsgruppe für die Statistik der Unfallversicherung UVG (Hrsg.) (2025). UVG-Statistik 2025. Luzern: Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV). ISSN 1424-5132.
Nutzung: Die Publikation erlaubt den Abdruck ausser für kommerzielle Nutzung mit Quellenangabe. Diese Seite zitiert deshalb ausschliesslich einzelne Zahlen mit Quellenangabe und gibt weder Tabellen noch Grafiken der UVG-Statistik wieder.
Dokument: UVG-Statistik 2025 · Medienmitteilung des Schweizerischen Versicherungsverbands
Berner Fachhochschule (BFH)
Berner Fachhochschule (2024). Presenteeism at Work. Bern. Fachpublikationen: Golz, C., Gerlach, M. et al. (2024), Journal of Occupational Rehabilitation, und International Archives of Occupational and Environmental Health.
Nutzung: Hochschulpublikation, Zitat mit Quellenangabe.
Dokument: Presenteeism at Work
Gallup
Gallup (2026). State of the Global Workplace: 2026 Report. Switzerland country-level data. Washington D.C.: Gallup.
Nutzung: Alle Rechte vorbehalten. Diese Seite zitiert einzelne Zahlen mit Quellenangabe und Verlinkung. Gallup-Grafiken werden nicht wiedergegeben; alle Darstellungen hier sind aus den Zahlen neu gezeichnet.
Dokument: State of the Global Workplace 2026
Gallup
Gallup (2026). Gallup Engagement Index Deutschland 2025. Berlin: Gallup GmbH.
Nutzung: Alle Rechte vorbehalten; jede Bezugnahme muss auf das Originaldokument verlinken. Diese Seite verlinkt den Bericht bei jeder zitierten Zahl.
Dokument: Engagement Index Deutschland 2025 · Berichtsseite Gallup Deutschland
Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)
Barthelmes, I., Bödeker, W., Sörensen, J., Kleinlercher, K.-M. & Odoy, J. (2019). iga.Report 40. Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention. Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2012 bis 2018. ISSN 1612-1988.
Nutzung: Frei zugängliches PDF, Zitat mit Reportnummer.
Dokument: iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention · Berichtsseite iga
Deloitte UK
Deloitte UK (2024). Mental health and employers: the case for investment. Pandemic and beyond, 4th edition. London: Deloitte.
Nutzung: Unternehmenspublikation, Zitat mit Quellenangabe.
Dokument: Mental health and employers: the case for investment, 4. Ausgabe
BMAS / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
BMAS/BAuA (2025). Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024. Download von www.baua.de/suga
Nutzung: Die Vervielfältigung und Verbreitung der Zahlen ist ausschliesslich unter Quellenangabe gestattet.
Dokument: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Berichtsjahr 2024, Kosten der Arbeitsunfähigkeit
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)
Mayrhuber, C. & Bittschi, B. (2026). Fehlzeitenreport 2026. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich. Wien: WIFO.
Nutzung: Zahlen mit Quellenangabe zitierbar; Tabellen und Grafiken werden nicht übernommen.
Dokument: Fehlzeitenreport 2026 · Publikationsseite WIFO
Bundesamt für Gesundheit und Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)nur verzeichnet, nicht zitiert
BAG & Obsan (Jahr). Indikatorname (MonAM-Indikator). https://ind.obsan.admin.ch/
Nutzung: OPEN-BY-ASK. Diese Seite zitiert und verlinkt Indikatorwerte; Tabellen und Datensätze werden nicht reproduziert.
Dokument: MonAM, Monitoring-System Sucht und nichtübertragbare Krankheiten
Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)nur verzeichnet, nicht zitiert
Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (2025). Psychische Gesundheit in der Schweiz. Nationaler Gesundheitsbericht 2025 (Obsan Bericht 08/2025). Neuchâtel: Obsan.
Nutzung: Bundesnahe Publikation, Zitat mit Quellenangabe.
Dokument: Nationaler Gesundheitsbericht 2025: Psychische Gesundheit in der Schweiz · Berichtsportal
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)nur verzeichnet, nicht zitiert
Staatssekretariat für Wirtschaft (2025). Ausgewählte Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung: Arbeitsbedingungen und Gesundheit in den Jahren 2012, 2017 und 2022. Bern: SECO.
Nutzung: Bundespublikation, Nutzung mit Quellenangabe.
Techniker Krankenkasse (Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert
Grobe, T. & Bessel, S. (2026). Gesundheitsreport 2026: Arbeitsunfähigkeiten. Hamburg: Techniker Krankenkasse.
Nutzung: Alle Rechte vorbehalten; Nachdruck nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung.
Dokument: Gesundheitsreport 2026, Teilband Arbeitsunfähigkeiten
DAK-Gesundheit (Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert
Nürnberg, V. & Storm, A. (Hrsg.) (2026). Gesundheitsreport 2026. Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Heidelberg: medhochzwei.
Nutzung: Text- und Data-Mining ausdrücklich untersagt; Zahlen mit Quellenangabe zitierbar.
Dokument: Gesundheitsreport 2026
Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO, Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert
Wissenschaftliches Institut der AOK (2026). Fehlzeiten-Bilanz 2025. Berlin: WIdO.
Nutzung: Pressemitteilungen und Pressetabellen frei; Buchausgabe kostenpflichtig.
BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg, Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert
Grobe, T. G. (2026). Gesundheitsreport 2026. Fokus: Standardauswertungen zu Arbeitsunfähigkeiten im Jahr 2025. Berlin: bifg. DOI 10.30433/gesundheit.2026.01.
Nutzung: CC BY-ND 4.0, die freizügigste Lizenz unter den deutschen Kassenreports.
BKK Dachverband (Deutschland)nur verzeichnet, nicht zitiert
Klemm, A.-K. & Meyer, B. (Hrsg.) (2025). Vielfalt und gesunde Arbeit. BKK Gesundheitsreport 2025. 49. Ausgabe. Berlin: MWV.
Nutzung: Das Statistikportal erlaubt nur nicht-kommerzielle Nutzung.
Dokument: BKK Gesundheitsreport 2025
Methodik und Aktualisierung
Wie diese Seite gebaut ist, was sie bewusst nicht publiziert, und wann sie aktualisiert wird.
Die Publikationsregel
Keine Zahl erscheint auf dieser Seite ohne alle vier Angaben: einen benannten Herausgeber, das Jahr, auf das sich die Daten beziehen, das Jahr der Publikation und einen Link auf das Primärdokument. Fehlt eine der vier Angaben, erscheint die Zahl nicht. Erhebungsjahr und Publikationsjahr fallen in der Schweizer Statistik regelmässig auseinander; sie zu verwechseln ist der häufigste Zitierfehler in diesem Feld, deshalb stehen hier immer beide.
Alle Werte sind aus den verlinkten Primärpublikationen übernommen. HEALTH PRIME führt für diese Seite keine eigenen Erhebungen durch und veröffentlicht hier keine Auswertung aus eigenen Screenings. Die Grafiken sind aus den publizierten Zahlen neu gezeichnet; es wird keine Grafik einer Quelle wiedergegeben.
Die Anker dieser Seite sind dauerhaft. Eine einmal publizierte Kennzahl behält ihre Adresse, damit ein Link auf #absenztage-2025 auch in Jahren noch auf dieselbe Aussage zeigt.
Was diese Seite nicht publiziert
Die folgenden Zahlen und Aussagen kursieren im deutschsprachigen BGM-Umfeld, stehen hier aber nicht, weil sie sich nicht gegen ein Primärdokument prüfen liessen oder weil sie eine geprüfte Zahl falsch wiedergeben.
- CHF 1’100 Kosten pro Absenztag und Person
- Die Zuschreibung widerspricht sich: einmal SWICA auf Basis von BFS-Daten, einmal SECO. Solange das Primärdokument nicht geprüft ist, publizieren wir die Zahl nicht.
- Präsentismus kostet die Schweiz 5 Milliarden Franken
- Die geprüften 5 Milliarden Franken sind die Präsentismus-Teilkomponente des ökonomischen Potenzials des Job-Stress-Index, nicht eine eigenständige Kostenschätzung. Als eigenständige Aussage wäre die Zahl falsch.
- Präsentismus verursacht dreimal mehr unproduktive Stunden als Absentismus
- Für diesen Multiplikator liegt keine Primärquelle vor.
- Zwei Drittel der krankheitsbedingten Unternehmenskosten entstehen durch Präsentismus
- Für diesen Anteil liegt keine Primärquelle vor.
- Ein Franken BGM bringt 2,50 bis 4,80 Franken zurück
- Die Formel ist eine Verkürzung der Spannweiten aus dem iga.Report 13 von 2008 und damit veraltet. Aktuell ist der iga.Report 40 mit Mittelwert 2,7 und Spannweite -3,3 bis 15,6.
- Stress kostet die Schweiz 4 bzw. 10 Milliarden Franken
- Die Zahlen stammen aus SECO-Studien von 2000/2003 und 2011. Sie sind als historische Werte korrekt, als aktuelle Aussage jedoch überholt.
- Zahlen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022 zu Stress am Arbeitsplatz
- Die Werte lagen uns nur über eine Sekundärzusammenfassung vor. Sie werden aufgenommen, sobald sie gegen das SECO-Dokument geprüft sind.
- Kennzahlen aus der AXA Mind Health Study
- Versicherereigene Studie, in der Schweizer Presse nur sekundär berichtet. Ohne Primärprüfung publizieren wir sie nicht.
- Eigene Auswertungen aus HEALTH PRIME Screenings
- Auf dieser Seite steht keine einzige Kennzahl aus unseren eigenen Screenings. Aggregierte Auswertungen würden erst publiziert, wenn Methode, Fallzahl und Datenschutzrahmen offengelegt sind.
Aktualisierungsrhythmus
| Auslöser | Was aktualisiert wird |
|---|---|
| Jährlich im Mai | Das BFS publiziert die Arbeitsvolumenstatistik des Vorjahres. Alle Absenzwerte, die Grafiken 1 und 2, die Vorgabewerte des Rechners sowie Stand und Änderungsprotokoll werden aktualisiert. |
| Erstes Quartal 2027 | Die Ergebnisse des Job-Stress-Index 2026 erscheinen. Der Index wurde zum zehnjährigen Bestehen methodisch überarbeitet, weshalb die neuen Werte mit der Reihe 2014 bis 2022 möglicherweise nicht direkt vergleichbar sind. Der Bruch wird in der Grafik ausgewiesen und nicht geglättet. |
| Jährlich im April | Gallup publiziert den State of the Global Workplace. Abschnitt 8 wird aktualisiert. |
| Jährlich | Die UVG-Statistik der SSUV erscheint. Abschnitt 5 wird aktualisiert. |
| Alle vier Jahre, nächste Erhebung um 2028 | Das BGM-Monitoring von Gesundheitsförderung Schweiz und FHNW erscheint. Abschnitt 6 und Grafik 5 werden aktualisiert. |
| Alle fünf Jahre, nächste Erhebung 2027 | Die Schweizerische Gesundheitsbefragung wird erhoben; die SECO-Auswertung zu Arbeitsbedingungen folgt rund zwei Jahre später. |
| Anlassbezogen | Neue Auflagen der BAG-Kostenstudie, des Obsan-Gesundheitsberichts und der DACH-Quellen werden geprüft und, falls einschlägig, eingearbeitet. |
Korrekturen
Wenn Sie auf dieser Seite eine falsch wiedergegebene Zahl finden, schreiben Sie an info@health-prime.ch. Korrekturen werden mit Datum im Änderungsprotokoll festgehalten.
Diese Seite zitieren
Sie dürfen die Zahlen und Grafiken dieser Seite zitieren und weiterveröffentlichen. Hier sind die fertigen Angaben dafür.
Zitiervorschlag (Text)
HEALTH PRIME (2026). BGM-Kennzahlen Schweiz 2026. Health Prime AG, Wollerau. https://health-prime.ch/bgm-zahlen-schweiz (abgerufen am 10.09.2026).
APA
Health Prime AG. (2026). BGM-Kennzahlen Schweiz 2026. https://health-prime.ch/bgm-zahlen-schweiz
BibTeX
@misc{healthprime2026bgm,
author = {{Health Prime AG}},
title = {{BGM-Kennzahlen Schweiz 2026}},
year = {2026},
address = {Wollerau},
url = {https://health-prime.ch/bgm-zahlen-schweiz},
urldate = {10.09.2026}
}Einzelne Kennzahlen zitieren
Jede Kennzahl auf dieser Seite hat eine eigene Adresse und einen Knopf «Zitieren». Er kopiert eine vollständige Angabe, die zuerst die Primärquelle nennt und danach diese Seite, zum Beispiel: «Bundesamt für Statistik (2026), Arbeitsvolumenstatistik (AVOL), Absenzen, Erhebungsjahr 2025, zitiert nach HEALTH PRIME, BGM-Kennzahlen Schweiz 2026, https://health-prime.ch/bgm-zahlen-schweiz#absenztage-2025». Wer so zitiert, gibt die Primärquelle korrekt an und verlinkt zugleich die Übersicht.
Nutzungsrechte
Die Grafiken dieser Seite sind von HEALTH PRIME aus publizierten Zahlen neu gezeichnet. Sie dürfen sie mit Quellenangabe frei verwenden und weiterveröffentlichen. Bitte nennen Sie sowohl HEALTH PRIME als auch die jeweils angegebene Primärquelle und verlinken Sie auf diese Seite.
Diese Erlaubnis gilt ausschliesslich für die Darstellungen und Texte dieser Seite. Sie erstreckt sich nicht auf die Primärquellen selbst. Deren Nutzungsbedingungen stehen im Quellenverzeichnis bei jeder Quelle und sind teilweise enger: Die UVG-Statistik untersagt die kommerzielle Wiedergabe, die MonAM-Indikatoren des BAG und des Obsan sind open-by-ask, und Gallup behält sich alle Rechte vor.
Kontakt für Medienschaffende
Health Prime AGSamstagernstrasse 55
8832 Wollerau, Switzerland
info@health-prime.ch
+41 44 250 28 72
Änderungsprotokoll
Was sich bei jeder Überarbeitung geändert hat, mit Datum. Die jeweils aktuellen Datenstände stehen bei jeder Kennzahl.
- 8. September 2026Erste Veröffentlichung mit den Abschnitten 1 bis 8 sowie rechtlichem Rahmen, FAQ, Quellenverzeichnis, Methodik und Zitierhinweisen. Datenstand: BFS-Absenzen 2025, Job-Stress-Index 2022, BAG-Kostenstudie mit Referenzjahr 2022, BGM-Monitoring 2024, UVG-Statistik mit Erhebungsjahr 2024, Gallup 2025.